Kaiserslautern Krokodile fahren als Favoriten an den Rhein

Ein kurzes Intermezzo geben die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar mit ihrem Auftritt am Samstag (19.45 Uhr) bei der dritten Mannschaft des WSV Vorwärts Ludwigshafen.
Gegen das Nachwuchsteam von Rhein, das derzeit mit vier Niederlagen aus vier Partien am Tabellenende rangiert, haben die Krokodile eindeutig die ungeliebte Favoritenrolle inne. Zwischen den beiden direkt aufeinanderfolgenden Pflichtspielen zum Saisonauftakt vor drei Wochen und dem Doppelspieltag Anfang März findet sich die Begegnung beim WSV Ludwigshafen III relativ losgelöst im Kaiserslauterer Terminkalender wieder. Sie deswegen als nebensächlich zu betrachten oder gar zu denken, dass man sie mal schnell im Vorbeigehen für sich entscheiden könne, liegt den Krokodilen allerdings fern, auch wenn der Gegner bislang noch nicht wirklich in der Saison angekommen zu sein scheint. Bei ihren vier bisherigen Auftritten konnte sich die Dritte vom Rhein lediglich im vereinsinternen Duell mit der eigenen zweiten Mannschaft halbwegs ordentlich aus der Affäre ziehen und unterlag „nur“ mit 12:16, während sie in den anderen drei Partien gegen Vizemeister SV Friedrichsthal (10:25), den SSV Trier (2:21) und Liga-Wiedereinsteiger SC Poseidon Worms (8:20) derbe Niederlagen einstecken musste. Der KSK hat beim 21:5 gegen den SV Neunkirchen zwar auch schon eine ordentliche Klatsche verteilt – dabei jedoch trotz des deutlichen Ergebnisses ähnliche Schwächen gezeigt wie zuvor beim 9:11 in Friedrichsthal. Weder in puncto Chancenverwertung noch in Bezug auf mannschaftsdienliches Spiel konnten die Krokodile überzeugen, und auch bei der Verwertung von Überzahlsituationen (fünf von zwölf) war durchaus noch Luft nach oben. Immerhin blieb das KSK-Team bislang in Unterzahl noch ohne Gegentreffer, wobei es sich mit insgesamt nur drei Ausschlüssen in zwei Spielen generell überaus diszipliniert zeigte. Der Spielertrainer des KSK, Stefan Raspudic, dem wohl wieder keine komplett besetzte Ersatzbank zur Verfügung steht, wird – wie schon in der Partie gegen Neunkirchen – verstärkt den Akteuren aus der sogenannten zweiten Reihe Einsatzzeiten verschaffen, dabei die jungen Ludwigshafener aber keinesfalls unterschätzen. Zumal die Rheinstädter aufgrund ihres großen Kaders immer für eine Überraschung gut sind, was die Krokodile in den vergangenen Jahren mehrfach unliebsam zu spüren bekamen.