Kaiserslautern Krokodile bezwingen den Meister

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Der Kaiserslauterer Schwimmsportklub hat am Montag beim 15:8 (5:2/4:2/3:3/3:1) gegen Meister SC Neustadt II einen verdienten Sieg eingefahren und damit die Oberliga-Saison punktgleich mit dem zweitplatzierten WSV Ludwigshafen II auf Rang drei beendet.

Bereits nach 50 Sekunden erzielte Frederik Ramthun das 1:0 für die Hausherren, die sich im Folgenden zwar ein Chancenplus erspielten, allerdings kein weiteres Kapital daraus schlagen konnten. So blieb die Partie bis zur sechsten Spielminute beim Stand von 2:2 offen (zwischenzeitliche erneute Führung durch Johannes Bröhl), ehe sich die Krokodile dann doch absetzen konnten. Frederik Ramthun und Stefan Stranz in Überzahl sowie Stefan Raspudic sorgten für eine durchaus überraschende 5:2-Führung zur ersten Pause. Im zweiten Viertel knüpften die Lauterer nahtlos an die Leistung der ersten acht Minuten an. Stefan Raspudic brachte seine Farben nach nur zwölf Sekunden mit 6:2 in Front, ehe er nach dem dritten Neustadter Treffer sowie den Toren von Frederik Ramthun und Felix Kabus mit dem 9:3 erneut zur Stelle war. Vor dem Seitenwechsel musste Torhüter Frank Dick noch einmal hinter sich greifen. Auch das zuletzt aus KSK-Sicht so ominöse dritte Viertel brachte man diesmal relativ ordentlich über die Runden. Zwar war es der einzige Spielabschnitt, den man nicht für sich entscheiden konnte. Doch gelang es dem KSK immerhin, ihn unentschieden zu gestalten. Von der Chancenverteilung her gesehen, wäre für die Krokodile aber sicherlich mehr drin gewesen als nur die drei Treffer von Frederik Ramthun (2) und Johannes Bröhl. In den letzten acht Minuten hatten die Lauterer die Bundesligareserve von der Weinstraße wieder im Griff und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Nach Lukas Utzig und Stefan Stranz war es erneut Ramthun, der für das 15:7 sorgte und mit seinen insgesamt sechs Treffern den SCN fast im Alleingang besiegte. Die Lorbeeren, dem neuen Meister die einzige Saisonniederlage (außer zwei am grünen Tisch gegen Neustadt gewerteten Vorrundenspielen) beigebracht zu haben, durfte sich aber das ganze Team ans Revers heften. (sts)

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