Kaiserslautern Krokodile beim Elbcup

Am Wochenende treten die Wasserballerinnen und Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs zum dritten Mal nach 2009 und 2010 beim „Elbcup“, dem Turnier des Sportteams Hamburg, an.
Bislang erspielten sich die Krokodile ausnahmslos Podiumsplätze – eine Serie, die in Anbetracht der äußerst dünnen Personaldecken diesmal wohl nur schwer fortgeführt werden kann. Während man das Sportteam Hamburg beim Kaiserslauterer Mixed-Turnier zweifellos als „Dauergast“ bezeichnen darf, ist es nun schon fünf Jahre her, dass die Krokodile zuletzt beim Elbcup angetreten sind. Doch nicht nur die weite Anreise und der Termin, der oft nicht so recht in den Sommerspielplan des KSK passen wollte, waren ausschlaggebend für die lange Pause. Vielmehr hatten die Hamburger mehrfach das Problem, dass zu wenige Mannschaften gemeldet hatten, um überhaupt eine Konkurrenz auszutragen. So war es auch im Vorjahr, als der Elbcup 2014 zu einer „Sportteam-internen Veranstaltung“ umfunktioniert werden musste. Im Gegensatz dazu hat diesmal geradezu ein Boom eingesetzt, der nun gleich sechs Damen- und ursprünglich zehn Herrenteams ins Freibad nach Geesthacht führen sollte. Nach der kurzfristigen Absage von Bonn wird die Vorrunde bei den Männern mit einer Fünfer- und einer Vierergruppe nun aber leider doch etwas „schief“. Die männlichen Krokodile haben dabei die größere Gruppe und somit die etwas schwierigere Aufgabe erwischt, denn nur die beiden Ersten qualifizieren sich für die Endrunde. Auch von den Gegnern her scheint das Losglück heuer nicht gerade auf Seiten des KSK gewesen zu sein: Mit der ersten Vertretung der Gastgeber und dem üblicherweise mit einigen Bundesligaspielern gespickten WC Ingolstadt trifft man auf zwei alte Bekannte, die zweifellos um den Turniersieg mitspielen werden. Komplettiert wird die Gruppe durch das SZ Elmshorn sowie den Elmsbütteler TV. Da die Lauterer nur in Minimalbesetzung an die Elbe reisen können, dürfte eine Platzierung in den Medaillenrängen kaum erreichbar sein. Die KSK-Nixen werden zwar durch einige Wasserballerinnen aus dem Südwestdeutschen Raum unterstützt, gehen aber ebenfalls nur mit einem äußerst schmalen Kader an den Start. Ob das zu einer Finalteilnahme wie 2009 und 2010 ausreicht, wird auch von der Besetzung der anderen fünf Teams abhängen. Zwei davon stellt der aktuelle Bundesligist Elmsbütteler TV, der zusammen mit den Meldorf Seals sogar noch eine dritte Mannschaft an den Start bringt und drei der letzten vier Turniere für sich entscheiden konnte. Hinzu kommen der SC Aegir Essen (in Abwesenheit des ETV Sieger 2010) und das gastgebende Sportteam. (sts)