Stadtleben
Klaus Lenz hat den Norden der Stadt maßgeblich geprägt
„Ich fühle mich körperlich gut und halte mich mit gymnastischen Übungen fit.“ Was den ehemaligen CDU-Stadtrat und einstigen Ortsvorsteher vom Ortsbezirk Innenstadt Nord/Kaiserberg weiter beweglich hält, sind seine Einkäufe mit einem Ziehwägelchen auf dem Wochenmarkt und seine Gartenarbeit.
Im oberhessischen Münzenberg aufgewachsen, hatte der promovierte Chemiker über viele Jahre seinen Arbeitsplatz in der chemischen Industrie. Zunächst in Krefeld, später als Werksleiter eines Faserwerks in Kaiserslautern und danach beim VDI in Düsseldorf und dem Verein der Deutschen Chemischen Industrie in Frankfurt. Eine „Pendelehe“ habe er geführt, als er sich 1983 mit seiner fünfköpfigen Familie in Kaiserslautern niedergelassen hat. Zunächst wohnhaft in Siegelbach, hat er sich im dortigen Ortsbeirat und im Verein der Zoofreunde eingebracht.
Stadtrat, Ortsvorsteher und Presbyter
Fünf Jahre nachdem Klaus Lenz für die CDU in den Stadtrat gewählt wurde, stand er 1999 dem Ortsbeirat Innenstadt Nord/Kaiserberg als Ortsvorsteher vor. Die Entwicklung des Baugebiets entlang der Alex-Müller-Straße lag ihm am Herzen. Gleichzeitig hat er sich dafür eingesetzt, dass ein Teil der dortigen Gartenanlagen Bestand hat. Durchgesetzt hat er sich mit der Kreiselanlage im Bereich Morlauterer Straße/Alex-Müller-Straße. „Die Gefahrenstelle konnte mit einem kleinen Kreisel entschärft werden.“ Als protestantischer Christ gehörte Klaus Lenz über zwölf Jahre dem Presbyterium der Stiftskirche an.
Von Nord bis Süd und von Ost bis West hat er die Welt bereist. Über 40 Jahre hat Klaus Lenz an Korsika, seinem sommerlichen Domizil, festgehalten. „Eine einzigartige Insel.“ Getrennt hat er sich vor zwei Jahren von seinem Auto. Noch immer liest er täglich die RHEINPFALZ. „Auch wenn es die Augen nicht mehr so ganz mitmachen.“ Sein Geburtstagswunsch: Am Samstag mit seiner Familie, drei Söhnen, sechs Enkelkindern und Freunden einen schönen und fröhlichen Abend verbringen.