Kaiserslautern Kirchturm der Christuskirche erstrahlt bald in neuem Glanz

Christuskirche im Osten der Stadt: Noch ist der Kirchturm von einer Schutzhülle umgeben.
Christuskirche im Osten der Stadt: Noch ist der Kirchturm von einer Schutzhülle umgeben.

Katherina Westrich, Pfarrerin der protestantischen Christuskirchengemeinde im Osten der Stadt, ist erleichtert. Die Schäden am über 30 Meter hohen Kirchturm sind behoben.

Noch ist der Glockenturm von einem Gerüst und einer Schutzhülle umgeben. Doch nicht mehr lange und das Ensemble, das 1957 nach Plänen des Kaiserslauterer Architekten Hansgeorg Fiebiger errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht, wird sich wieder von seiner schönsten Seite zeigen.

Finanzieller Bedarf noch nicht gedeckt

Der Zahn der Zeit war es, der dem aus einer Betonkonstruktion errichteten Turm zugesetzt hat. Architekt Karsten Fiebiger, der Enkel von Hansgeorg Fiebiger, hatte sich der Sache angenommen und die Schadstellen des Kirchturms in den zurückliegenden Wochen beheben lassen. „Alle Schäden im Beton wurden freigelegt und saniert. Die Wasserspeier am Turmdach verlängert, der Hahn auf der Kirchturmspitze vergoldet“, schildert Fiebiger.

Für die Sanierung des Kirchturms musste die Christuskirchengemeinde annähernd 100.000 Euro aufbringen. Finanziert wurden die Kosten über die Instandsetzungsrücklage und die Einnahmen von Spendenaktionen. Letztere werden auch weiterhin notwendig sein. Dankbar ist Westrich für die Unterstützung durch Gemeindemitglied Albert Koch: Über Kaiserslautern hinaus als Blues-Harp-Spieler bekannt, hat der Musiker durch den Erlös von Benefizkonzerten zur Finanzierung der Turmsanierung beigetragen. Von einem Gemeindefest im Sommer verspricht sich Westrich einen weiteren Finanzierungsbeitrag.

Mehr zum Thema
x