Kaiserslautern Kiefer sichert Suche nach Betreiber zu

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Übergab dem Beigeordneten Peter Kiefer gestern einen Leitzordner mit fast 1200 Unterschriften für den Erhalt der Gaststätte in der Theo-Barth-Halle: CDU-Ortsverbandsvorsitzender Karl-Heinz Dippold.

Beigeordneter Peter Kiefer (FWG) will die Suche nach einem Pächter oder Investor für die Gaststätte in der nach einer Sanierung weitgehend fertiggestellten Theo-Barth-Halle in Erlenbach fortsetzen. Das erklärte er gestern bei der Übergabe von fast 1200 Unterschriften für den Erhalt der Gaststätte in der Mehrzweckhalle des Stadtteils.

Kiefer

äußerte die Bitte an alle, sämtliche mögliche Kandidaten dafür anzusprechen. Eine von der Stadt im Amtsblatt der Verwaltung initiierte Ausschreibung der leerstehenden Gastronomie habe keinerlei Reaktion gebracht. Weder habe sich ein Pächter, noch habe sich ein Investor bei der Stadt daraufhin gemeldet. Kiefer unterstrich seine Position, dass er angesichts der notwendigen Investitionsmittel für die Wiederherrichtung der Gaststätte die Lösung des Problems nur in der Suche nach einem Investor sieht. Der Beigeordnete stellte sich in diesem Zusammenhang hinter die Kostenkalkulation von 372.000 Euro für die Wiederherstellung der Gaststätte, die er zusammen mit dem Referat Gebäudewirtschaft und Sachverständigen Anfang Oktober im Ortsbeirat von Erlenbach vorgestellt hat. Von der Summe müsse man fest ausgehen, sagte er. Kiefer verwies dabei auf die Vorgaben, nach denen eine öffentliche Verwaltung Bauleistungen zu erbringen habe. Mit den vom Stadtrat im beschlossenen Doppelhaushalt 2019/2020 veranschlagten 150.000 Euro könne man nichts anfangen. In der Diskussion um die Wiederbelebung der Gaststätte versicherte Kiefer, dass ihm jeder Ortsteil genauso wichtig sei wie die Innenstadt. Die auf Initiative der CDU, der SPD und der FDP im Ortsbeirat gesammelten Unterschriften für den Erhalt der Gaststätte übergab dem Beigeordneten der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Karl-Heinz Dippold. Die Anzahl der Unterschriften zeige, wie stark die Erlenbacher Bürger hinter dem Erhalt der Gaststätte stünden. Dippold verwies darauf, dass Erlenbach nur noch das Sportheim als Gaststätte habe. Der CDU-Kommunalpolitiker erinnerte daran, dass die frühere „Husarenschänke“ 42 Jahre lang gut gelaufen ist. Es habe in der Zeit nur drei Pächter gegeben. Es gelte, wieder einen Betreiber zu finden, der eine gute Restaurantqualität anbiete. Dippold räumte ein, dass der Leerstand seit Ende 2014 die Suche nach einem Pächter erschwere. Ortsvorsteher Fritz Henrich (SPD) unterstrich die Notwendigkeit, die Gaststätte nach der Sanierung der Theo-Barth-Halle wieder zu eröffnen. Es sei ein Punkt, an dem sich die Allgemeinheit treffe. Henrich erklärte, dass das Turnerheim derzeit nach einem Wasserschaden geschlossen ist.

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