Kaiserslautern Kennenlernen in den Ferien

Viele Aktionen: Im Sommerferienprogramm bietet das Stadtteilbüro auch gemeinsame Grilltage an.
Viele Aktionen: Im Sommerferienprogramm bietet das Stadtteilbüro auch gemeinsame Grilltage an.

Basteln, Grillen, Ausflüge machen: Zwei Wochen lang konnten 25 Kinder aus dem Stadtteil Grübentälchen in den Sommerferien viele Aktivitäten erleben. Möglich gemacht hat dies der Spieletreff Asternweg gemeinsam mit den Initiatoren vom SOS Kinderdorf Kaiserslautern, dem Jugendtreff „A beta place“ sowie dem Stadtteilbüro.

Es ist die erste Zusammenarbeit in dieser Form, auch wenn Stadtteilbüro und Spieletreff schon zuvor miteinander kooperierten, berichtet Alexandra Wolf, Leiterin des Stadtteilbüros. Auf eine Anfrage des Treffs hin sei die Idee geboren worden, ein ganzes Programm für Kinder aus dem Grübentälchen auf die Beine zu stellen. Vor allem die Ausflüge – der Besuch des Tierparks Potzberg mit seiner Greifvogelschau, die Fahrt in den Kurpfalz-Park Wachenheim, der Besuch der Gartenschau oder die Wanderung zum Humbergturm – wurden von den Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren begeistert angenommen. Außerdem konnten sie Pizza backen und am Lagerfeuer Stockbrot und Würstchen grillen. Nicht weniger gut kam bei den Jungen und Mädchen das kreative Arbeiten mit Holz im Jugendtreff an. Die entstandenen Dinge, etwa Spielzeuge, durften sie anschließend mit nach Hause nehmen. Vor allem bei den Jungen konnten das Tischkickerturnier sowie das Fußballspielen beim Jugendtreff punkten. Zum Abschluss standen dann einige erlebnispädagogische Gruppenspiele im Wald an. Ziel des Sommerferienprogramms sei gewesen, vor allem Kinder aus sozialschwachen Familien, etwa aus dem Asternweg, anzusprechen, erklärte Wolf. „Einige Kinder können aus Kostengründen solche Angebote privat nicht nutzen. Daher wollen wir ihnen dies ermöglichen“, sagte sie. Am Ferienprogramm teilgenommen haben zudem viele Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Für diese sei es ebenfalls eine schöne Abwechslung gewesen, berichtete Wolf. „Die Kinder lernen auf diese Weise andere Kinder aus dem Stadtteil kennen, werden offener, knüpfen vielleicht Kontakte und erfahren, was bei uns alles angeboten wird“, erzählte sie. Kontakte seien auch für die Institutionen untereinander wichtig, wie Achim Bißbort, Leiter des Jugendtreffs, betonte. Er sah das Sommerfeienprogramm als „wichtigen Schritt zur Vertiefung unseres Netzwerks im Stadtteil“. Auch Wolf zog am Ende ein positives Fazit, konnte sich eine Wiederholung im kommenden Jahr vorstellen: „Die Kinder waren begeistert, die Auswahl der Aktivitäten hat gepasst und die Zusammenarbeit der Institutionen war sehr gut. Wir sind rundum zufrieden.“

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