Kaiserslautern Kellerduell in Morlautern

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Nach zwei Niederlagen will der Verbandsligist SV Morlautern seinen ersten Saisonsieg am morgigen Samstag im Heimspiel gegen den VfL Neustadt landen (Anpfiff: 16 Uhr). Der Morlauterer Trainer Karl-Heinz Halter blickt dem dritten Rundenspiel mit Zuversicht entgegen und ist überzeugt, dass sein junges Team den Bann bricht.

„Meine Mannschaft hat einen unbändigen Willen und wird gegen den VfL Neustadt die ersten Punkte einfahren“, erklärte Halter. Dass der SVM den Saisonstart so in den Sand setzen, nach der schmerzhaften Auftaktniederlage gegen den Lokalrivalen TuS Hohenecken auch beim Aufsteiger FK Pirmasens II verlieren und mit null Punkten im Tabellenkeller stehen würde, damit hatte vor dem Saisonstart kaum jemand gerechnet. Überaus bitter war es, wie die Morlauterer am vergangenen Wochenende beim FKP II den Kürzeren zogen. Da fingen sie sich kurz vor Spielende den entscheidenden Gegentreffer zum 0:1 ein. Der hätte aber eigentlich nicht gegeben werden dürfen, da ein Foulspiel an SVM-Innenverteidiger Robin Cronauer vorausgegangen sei, erzählt Halter. Die Partie gegen den VfL Neustadt steht für den erfahrenen Morlauterer Trainer unter einem besonderen Zeichen. Denn er trifft auf einen langjährigen Freund, auf Demir Hotic, den Trainer des VfL Neustadt. Der frühere FCK-Profi übernahm im vergangenen Winter das damals in höchster Abstiegsgefahr schwebende VfL-Team und schaffte dank eines furiosen Schlussspurts den kaum noch für möglich gehaltenen Klassenverbleib in der Verbandsliga. Eine pikante Note erhält das Duell der beiden Freunde dadurch, dass die Mannschaft von Demir Hotic ebenfalls stark unter Druck steht. Auch sie kassierte an den ersten beiden Spieltagen zwei Niederlagen. So kommt es, dass der SV Morlautern und der VfL Neustadt morgen das erste Kellerduell der noch jungen Verbandsligasaison bestreiten. Dabei kann SVM-Trainer Halter wieder auf die beiden Stürmer Magnus Matmuja und André Sasse zählen. Am dritten Spieltag ist der TuS Hohenecken auswärts gefordert. Das Team von Trainer Ralf Naßhan bekommt es am Sonntag (15 Uhr) mit dem Ludwigshafener SC zu tun. Gegen die noch sieglosen und zum Kreis der Abstiegskandidaten zählenden Vorderpfälzer tritt der mit drei Zählern auf dem neunten Platz rangierende TuS nicht chancenlos an. Dass er auf fremdem Platz zu punkten versteht, hat er mit dem Sieg im Auftaktspiel gegen Morlautern bewiesen.

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