Kegeln
Kegler aus Sembach und Mehlingen bangen und warten
Demnach wurde die eventuelle Wiederaufnahme des Spielbetriebes auf Samstag, 6., und Sonntag, 7. Februar 2021, terminiert. Sollte bis dahin kein Spielbetrieb möglich sein, wird die Spielrunde 2020/21 ohne Wertung abgeschlossen. Für den SKC Mehlingen und die Kegelfreunde Sembach, die auf nationaler Ebene in der Zweiten Bundesliga Süd spielen, ist das erneut ein Schlag ins Kontor.
„Keine Überraschung“
Vom SKC Mehlingen informiert Pressewart Wolfgang Heß, dass er mit einer Verlängerung des Lockdowns gerechnet hat. Dass der jetzt verschärft wurde, war für ihn nicht überraschend, da er die Infektionszahlen regelmäßig verfolgte. Obwohl keiner in die Zukunft blicken könne, geht er davon aus, dass Kegeln im Januar nicht möglich sein wird – wahrscheinlich auch nicht im Februar – und es keinen Neubeginn gibt. Als Alternativen, sollte sich die Corona-Lage entspannen, wären eventuell Einzelmeisterschaften und Senioren-Mannschaftsmeisterschaften möglich.
Sollte gar nichts mehr auf Bundesebene geplant sein und Kegeln im Mai und Juni wieder möglich sein, könnte sich Wolfgang Heß vorstellen, dafür Wettbewerbe für Mannschaften in Turnierform oder Einzelwettbewerbe auf Landesebene auszutragen.
„Lieber abbrechen“
Der Sembacher Pressewart Lukas Lamnek sieht es wie viele seiner Vereinskollegen. Am sinnvollsten fände er es, den Abbruch der Saison zu beschließen, „da die Pandemie offensichtlich nicht locker lässt“.
Da erst zwei Spieltage gespielt sind, würde eine Fortsetzung der Saison bedeuten, dass Spieltage bis in den Sommer hinein gehen. Das könne auf Bahnanlagen wie in Großkarlbach (im Laufe des Spiels bis zu 80 Prozent Luftfeuchtigkeit) bei entsprechenden Temperaturen sehr unangenehm werden.
Turniere und Meisterschaften
Daher meint Lukas Lamnek, „wenn der Spielbetrieb wieder zugelassen ist, könnte man Turniere organisieren und Einzelmeisterschaften durchführen. Glücklicherweise bin ich aber nicht in der Position der Entscheidungsträger und möchte mit ihnen auch nicht tauschen. Wir werden die Entwicklungen weiter beobachten und die weiteren Entscheidungsfindungen und Beschlüsse akzeptieren, so lange wir das Wohl unserer Sportler nicht gefährdet sehen. Im Endeffekt wollen wir ja alle das Gleiche: irgendwann endlich wieder auf die Bahn und unserem geliebten Sport nachgehen. Aber ganz besonders wichtig für uns ist, dass wir aus finanzieller Sicht schon darauf hoffen, bald wieder Spiele im Kegelzentrum auszutragen, um den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb wieder etwas ankurbeln zu können.“