Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Kegelderby: TSG besiegt SK Old School Kaiserslautern

Gewann sein Duell gegen Lucas Reinle vom SKV Old School: Florian Wagner (links) von der TSG Kaiserslautern.
Gewann sein Duell gegen Lucas Reinle vom SKV Old School: Florian Wagner (links) von der TSG Kaiserslautern. Foto: VIEW

Männer

2. DKBC-Bundesliga Nord/Mitte

SKV Old School Kaiserslautern - TSG Kaiserslautern 1:7 (8:16, 3446:3519). Das Derby endete für den Aufsteiger mit einem Waterloo. Gegen den weitaus druckvoller agierenden Bahnnachbarn im Duell alter Weggefährten wurde die TSG ihrer Favoritenrolle gerecht. Auch wenn die Partie bis zur Mittelpaarung recht ausgeglichen verlief, hatte das Old-School-Sextett gegen die in Bestbesetzung antretenden Buchenlocher keine Chance. Nachdem das Startpaar Lucas Reinle (511) gegen Florian Wagner (552) und Andreas Dietz (602) gegen Alexander Schöpe (605) ihre Duelle verloren hatte, ging es mit 0:2 und minus 44 Kegel in den zweiten Durchgang. Daniel Kudla (633) begann gegen Sebastian Peter (645) großartig, wurde aber auf den beiden letzten Bahnen abgefangen. Obwohl Markus Wagner (580) sein Duell gegen die Kombination Christian Klaus/Andreas Nikiel (557) trotz schwachen Starts klar für sich entschied, hatte die TSG, vor dem Finale mit 3:1 und 33 Kegeln führend, die bessere Ausgangsbasis. Tobias Bauer (576) begann gegen Pascal Kappler (589) furios, konnte aber nicht mithalten und musste den Punkt abgeben. Da zudem Thorsten Dörrie, für den ab dem 71. Wurf Michael Bernhardt (544) kam, nicht richtig ins Spiel fand, ging das Duell gegen Pascal Nikiel (571) ebenfalls verloren. Mannschaftskapitän Andreas Dietz bedauerte, dass es seinem Team trotz ansprechender Leistungen nicht gelang, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Die TSG nutzte als Gastmannschaft die Möglichkeit, ihre Spieler gut in den Duellen zu platzieren und so die Mannschaftspunkte zu gewinnen. Da die Aussichten gegen die favorisierten Buchenlocher wegen der verletzungsbedingten Ausfälle bereits vor Beginn der Partie nicht rosig waren, ist die zweite Heimniederlage der laufenden Saison zu verkraften.

2. DCU-Bundesliga Süd

Kegelfreunde Sembach - HKO Young Stars Karlsruhe 5749:5683. Für Sembach war es ein wichtiger Heimsieg. Um ihn gegen das Kellerkind unter Dach und Fach zu bringen und den Heimnimbus zu retten, musste allerdings bis zum Schluss konsequent gekämpft werden. Sehr wichtig war die explosive Leistung von Lukas Lamnek im Anspiel (1041, persönliche Bestleistung), der den starken Alexander Springer (994) auskonterte. Nachdem sich Christian Schenk (925) und Marco Eidmann (930) auf Augenhöhe trennten, war das Ziel, Rückstand vermeiden, erreicht. Die Führung, mit 42 sehr dünn, konnte im zweiten Durchgang nicht ausgebaut werden. Den verloren Sven Hien (919) und Mathias Tiedemann (938) gegen Daniel Jauß (958) und Patrick Birk (916) mit 1874:1857. Beim Stand von 3823:3798 war ein heißes Finale vorprogrammiert. Da Thomas Eichenauer (927) von Silvio Albrecht (958) ausgespielt wurde, avancierte Markus Tiedemann (999), der hauchdünn den Tausender verfehlte, gegen das Duo Uwe Weschenfelder/Marjan Bozanovic (882) zum Matchwinner. „Unterm Strich ein verdienter Sieg in einem sehr umkämpften Spiel“, bilanzierte Pressewart Lukas Lamnek.

SKC Hugsweier - SKC Mehlingen 5396:5529. Die schwere Aufgabe beim heimstarken Aufsteiger haben die Mehlinger aufgrund ihrer Konstanz im Mittelfeld problemlos gelöst. Nach dem ersten Durchgang, in dem Markus Simon (935:918) seinen Gegner im Griff hatte, dafür aber Marc Rahm nicht ins Spiel fand und Roland Janke (834/391/443) übernahm, ging es mit 45 Miesen ins zweite Drittel. Das souverän agierende Duo David Rahm (960) und Gerald Drescher (955) leitete die Wende ein. Jetzt mit 46 Kegeln in Front, war im Finale trotzdem alles möglich. Die Hoffnungen des Gastgebers machten Andreas Rahm (917) und Daniel Matheis (928) zunichte.

DKBC-Regionalliga Rheinland-Pfalz/Nordbaden

SG Ettlingen - TSG Kaiserslautern II 7:1 (15:9, 3468:3285). Im Tageshit der Liga beim Tabellendritten sah der Spitzenreiter kein Land. Beim nordbadischen Liganeuling, der bereits im ersten Durchgang dominierte und gegen Benjamin Wagner 1:3 (585:619) und Mario Handtke 2:2 (531:530) nach dem ersten Drittel mit 2:0 und plus 35 Kegel führte, gab es auch im zweiten Drittel keine Entspannung. Da dort nur Andreas Wager 3:1 (558:515) punktete und das Duo M. Clemens/L. Handtke 1:3 (526:598) verlor, baute der Gastgeber die Führung auf 3:1 (plus 64) aus. Die klare Niederlage konnten im Finale Christian Engel 0:4 (533:627) und Andreas Nikiel 2:2 (553:578) nicht verhindern.

DCU-Regionalliga

SKC Monsheim II - KF Sembach II 5628:5546. Während zuhause alles klasse läuft, lief die Kugel bei den Sembachern auswärts noch nicht rund. So war es auch auf den anspruchsvollen Großkarlbacher Bürgerhaus-Bahnen. Die Vorzeichen ohne Matthias Tiedemann (erste Mannschaft), Oliver Tisch (krank) und Heiko Schneider (berufsbedingt) waren schwierig. Trotzdem lieferte das Team eine souveräne geschlossene Mannschaftsleistung ab und unterlag den Gastgebern nur, weil diese Saisonbestleistung spielten. Nachdem das Startpaar Samuel Langer (935) und Marco Spann (923) noch mithalten konnte und der Rückstand mit 10 hauchdünn war, setzten sich die Monsheimer im zweiten Drittel ab. Gegen den starken Valentin Hudel (942) und Andreas Rügheimer (905 Kegel) erhöhten sie den Rückstand auf 56. Immer noch aufholbar, konnten im Finale Jürgen Giehl (913) und Michael Schäfer (928) die drohende Niederlage nicht mehr abwenden. Knackpunkt war Marco Lipka (971) mit Tagesbestleistung.

Komet Rodalben - Post SG Kaiserslautern 5375:5127. Im Duell der Kellerkinder bahnte sich die deprimierende Niederlage der Gäste bereits im ersten Durchgang an. Nachdem Gerd Antes (821) und Martin Lenz (807) mit einem Rückstand von 241 Kegel von der Bahn gegangen waren, kamen die Postler im weiteren Verlauf besser ins Spiel und waren gleichwertig. Die Höhe der Niederlage konnten Dennis Giehl 883 und Andreas Schulz 803 (1690:1686) sowie Armin Moser 958 und Michael Theis 855 (1816:1813) nicht abmildern.

Frauen

2. DKBC-Bundesliga Süd-West

ESV Rottweil - TSG Kaiserslautern 1:7 (8:16, 3085:3236). Beim Kellerkind machte der Tabellenführer kurzen Prozess. Vom Start weg dominierend, hatten im ersten Durchgang Sarah Lehmann 2:2 (528:504) und Stefanie Held 3:1 (535:513) mit dem doppelten Punktgewinn und um 46 Kegel besser das Match schon im Griff. Nach dem zweiten Durchgang, in dem Franca Dormann 3:1 (552:526) und Vanessa Welker 4:0 (583:498) auf 4:0 und 157 erhöhten, vollendete im Finale Katrin Barz 3:1 (533:492) den Kantersieg. Den Ehrenpunkt der Gastgeberinnen erkämpfte sich Anette Gewald gegen Andrea Lehmann 3:1 (552:505).

2. DCU-Bundesliga Süd Kegeln

VK Ettlingen - SG Post Ludwigshafen/Kaiserslautern 2744:2726. Bei der SG Post Ludwigshafen/Kaiserslautern reißt die Pechsträhne nicht ab. Knackpunkt der hauchdünnen Niederlage beim Tabellenzweiten war der erste Durchgang. Nach dem lagen die Gastgeberinnen gegen Julia Klotz (435) und Birgit Müller (445) um 34 Kegel besser in Führung. Von diesem Vorsprung zehrten sie bis zum Schluss. Nicht aufgebend, hatten die Gäste mit Sabine Held (472), Jasmin Wjoit/Alexandra Heimlich 426), Manuela Bäcker (464) und Christina Gehl (484), auf Platz zwei in der Mannschaft der Woche, zwar das bessere Ende für sich, aber der erste Saisonsieg blieb dem Team doch verwehrt.

2. DCU-Bundesliga BL Nord

SKC Viktoria Miesau - SVS Griesheim 2510:2609. Den Gastgeberinnen ist es nicht gelungen, gegen den Tabellenführer den Heimnimbus zu verteidigen. Die Gäste waren zwar nicht so stark wie erwartet, aber zu groß war die Fluktuation bei den Ergebnisse der Heimmannschaft. Dadurch kam der Spitzenreiter, in jedem Drittel nur knapper Sieger mit 99 Kegeln, zu einem schmeichelhaften Erfolg. Sehr gut nur Ann-Kristin Guth (466, ohne Fehlwurf). Weiter spielten Elvira Guthab (431), Nathalie Kauf (420), Regina Herrmann (416), Maria Hempfing (407), Ramona Brych (390).

DCU-Regionalliga

Viktoria Miesau II - KV Mutterstadt 2392:2511. Gegen den bis jetzt nicht überzeugenden Liganeuling konnten sich die Gastgeberinnen trotz Heimvorteil nicht durchsetzen. Die drei Ergebnisse über der Vierhundertermarke von Regine Michel (424), Regina Hermann (415) und Ann-Kristin Guth (407) waren zu wenig.

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