Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Karnevalvereine planen für eine närrische Session 2020/2021

Der KVK hat seine Kampagne vergangene Woche eröffnet – und 2021/2022 wieder einiges vor.
Der KVK hat seine Kampagne vergangene Woche eröffnet – und 2021/2022 wieder einiges vor.

Sie haben geplant, organisiert und trainiert in der festen Absicht, ihre engagierten Mitglieder und Aktiven bei der närrischen Fastnachtsstange zu halten. Die Vertreter der Kaiserslauterer Karnevalvereine haben die triste Fastnacht 2020/21 abgehakt. Mit Zuversicht sind sie in die neue Session gestartet.

Der Karnevalverein (KVK) hat seine neue Kampagne pünktlich am 11. November eröffnet, eine Inthronisierung seiner Prinzessin fand in diesem Jahr allerdings nicht statt. Sie soll anlässlich des Ordensfests Anfang Januar in der Kalause den Narrenthron besteigen. Die Gala-Prunksitzung in der Fruchthalle ist laut Vereinspräsident Udo Bröckelmann für den 12. Februar bereits fest gebucht. Die Garden sind inzwischen für fünf Turniere angemeldet.

Bevor die Saison mit dem traditionellen Heringsessen an Aschermittwoch abgeschlossen wird, darf sich die Narrenschar wieder auf eine Altweiberfastnacht im Zelt vor der Kalause freuen – so der Plan. Im Vereinsheim ist außerdem eine Kinderfastnacht geplant und im Herzen der Stadt am 1. März die Innenstadtfastnacht. Alles laufe unter der 2Gplus-Regelung ab, betont Bröckelmann. Fürs Testen unmittelbar an der Kalause sei „Casimir“ Walter Rupprecht vor Ort.

Kinder durften endlich wieder auftreten

Mit ihrem Ordensfest mit Garden und Mariechen am Samstag in der Mehrzweckhalle der Geschwister-Scholl-Schule ist die Karnevalsgesellschaft „Narrensänger“ inzwischen ebenfalls in der närrischen Jahreszeit angekommen. Die Kinder freuten sich riesig, endlich wieder auftreten zu dürfen, berichtet Vereinspräsidentin Andrea Fodor. Nach einem Jahr Pause seien alle aufgeregt. Mit Prinzessin Lea I., die dem Verein für eine weitere Kampagne erhalten bleibt, findet dann Ende Januar ebenfalls in der Mehrzweckhalle die Prunksitzung der „Narrensänger“ statt. Für den Februar kündigt Fodor noch eine Seniorensitzung für den Kirchbauverein der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde an und am Rosenmontag die Kinderfastnacht. Fodor hofft, dass der traditionelle Fastnachtdienstag-Umzug in Ramstein stattfindet und der Verein daran teilnehmen kann.

Regimentsappell Anfang Januar

Die „Stadtgarde“ werde sich am 8. Januar zum traditionellen Regimentsappell in der Scheune des Theodor-Zink-Museums einfinden, berichtet Klaus Anstädt, Gründungsmitglieder, Stadtgarde und Beisitzer des Vereins sollen dabei sein. Etwa 100 Leute dürften unter 2G-Regeln daran teilnehmen. Bei einem kurzweiligen Programm mit kostenfreiem Speis und Trank soll dann der neue Orden vorgestellt sowie Ehrungen vorgenommen werden.

Anstädt ist zuversichtlich, dass alles so klappt, wie geplant – vor allem die Prunksitzung Anfang Februar in der Fruchthalle. Erste Buchungen seien bereits eingegangen und „das Programm steht zu 90 Prozent“.

Büttenredner und Garden sind viel unterwegs

Beim Karnevalclub Rot-Weiss freut sich Präsident Peter Schwiewager, am 19. November im Lautrer Wirtshaus im Bahnheim eine neue Tollität inthronisieren zu dürfen. Anfang 2022 sind Vereinsmitglieder mit ihren Büttenreden und die Garden häufig unterwegs. Die erste Prunksitzung mit einem bunten Programm ist im Lautrer Wirtshaus, eine zweite in Linden geplant. Es sollen Sitzungen in der Sporthalle Siegelbach für den dortigen Sportverein folgen und ein Kinderfasching am 27. Februar im Lautrer Wirtshaus. Ein besonderer Höhepunkt für die Jugendgarde wird die Teilnahme an der Kinder- und Jugend-Wefa am Anfang Februar in der Hohenecker Burgherrenhalle werden. „Wenn’s erlaubt ist“ – was Schwiewager natürlich hofft – werden die Rot-Weißen am Fastnachtsdienstag sehr gerne wieder beim Umzug in Ramstein mitgehen.

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