Kaiserslautern Kampf auf Augenhöhe

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Am Samstag trifft die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern in der U19-Bundesliga Süd/Südwest auf Eintracht Frankfurt. Anstoß des Derbys ist um 13 Uhr im Sportpark Rote Teufel.

Aufgrund der Länderspiele hatten die Lauterer am vergangenen Wochenende spielfrei. FCK-Trainer Gunther Metz nutzte die Gelegenheit und gönnte seinen Schützlingen eine kleine Verschnaufpause. „Die Jungs hatten in den letzten Monaten ein extrem hohes Spielpensum. Deshalb haben wir am Wochenende nicht trainiert, sondern den Spielern frei gegeben. So konnten sie mal wieder nach Hause zu ihren Familien und neue Kraft tanken“, erklärte Metz seine Entscheidung. Am Montag widmeten sich die Pfälzer dann mit frischem Elan der nächsten Aufgabe. Wegen der schlechten Witterungsverhältnisse ist sich Metz sicher, dass am Samstag vieles über den Kampf entschieden wird: „Ich denke, dass der Platz sehr tief sein wird. Darum werden auch beide Mannschaften versuchen, über ihre Aggressivität ins Spiel zu finden. Frankfurt hat eine starke Truppe und begegnet uns absolut auf Augenhöhe.“ Bei Kaiserslautern sind Torben Müsel und Nicklas Shipnoski wieder mit an Bord. Beide nahmen zuletzt am Trainingslager der DFB-Junioren-Nationalmannschaft in Spanien (Salou) teil. Müsel gelang im Spiel gegen die Niederlande sogar der 2:1-Siegtreffer für die deutsche U18-Auswahl. Auch wenn noch ein Großteil der Saison vor den Lauterern liegt, kann man mit den bisher gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein. In der Liga stehen die Pfälzer nach elf Spieltagen punktgleich mit Greuther Fürth auf Platz zwei – und im Verbandspokal erreichten sie bereits das Finale. Außerdem qualifizierten sie sich im Junioren-DFB-Pokal für das Viertelfinale, wo es am 18. Dezember gegen den FC Ingolstadt geht. „Die Runde war bis dato wirklich sehr bewegend. Wir sind als Aufsteiger super in die Saison gestartet und konnten vorübergehend sogar den ersten Tabellenplatz einnehmen. Zuletzt haben wir gemerkt, dass es nicht ausreicht, wenn wir ein paar Prozent zu wenig abrufen. Die Leistungsdichte der Mannschaften liegt so eng beisammen, sodass meistens Nuancen über den Erfolg entscheiden.“ Trainer Gunther Metz weiß aber, dass erst am Ende der Spielzeit Bilanz gezogen wird und warnt: „Auch wenn alle bisher tolle Arbeit geleistet haben, können wir uns für diese Momentaufnahme nichts kaufen. Wir müssen weiterhin am Ball bleiben und uns weiterentwickeln.“ |ülg

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