Ramstein-Miesenbach Kalte Nahwärme: Gut 28.000 Euro für Probebohrung

Unter anderem die Feuerwache soll an das Kalte-Nahwärmenetz angeschlossen werden.
Unter anderem die Feuerwache soll an das Kalte-Nahwärmenetz angeschlossen werden.

Im Rahmen des energetischen Quartierskonzepts für den Stadtteil Ramstein sei der Bau eines Kalte-Nahwärmenetzes für Feuerwehr, Bauhof und zwei Hotels ins Auge gefasst, erläuterte Bürgermeister Ralf Hechler (CDU) in der jüngsten Sitzung des Stadtrat Ramstein-Miesenbach. Neben Kalter Nahwärme mit dezentralen Erdwärmepumpen kämen auch Nahwärme mit zentraler Erdwärmepumpe oder Holzhackschnitzel mit Solarthermie in Betracht. Um die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Varianten beurteilen zu können, sei eine Erdsonden-Probebohrung erforderlich. Damit könnten die thermischen Untergrundeigenschaften Untergrundeigenschaften wie Thermischer-Bohrloch-Widerstand, Wärmeleitfähigkeit und ungestörte Erdeichtemperaturen ermittelt werden. Die Stadt habe dafür ein Angebot bei einer Spezialfirma aus Bad Wurzach, die auch für die Stadtwerke Ramstein-Miesenbach tätig sei, eingeholt. Das Unternehmen biete die Bohrung und die Untersuchungen für 28.380 Euro an. Der Rat erteilte einstimmig den Auftrag für eine Probebohrung. Auf Vorschlag der SPD soll geprüft werden, ob auch andere umliegende Anwesen angeschlossen werden können.

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