Kaiserslautern Kaiserslautern: Zukunftsregion Westpfalz bekommt Geld vom Land

Große Freude und Erleichterung beim Verein Zukunftsregion Westpfalz: Vorstand und Geschäftsführung konnten gestern in Mainz aus der Hand von Innenminister Roger Lewentz (SPD) einen Förderbescheid über 465.000 Euro für die Arbeit des Vereins entgegennehmen. Damit stehen dem Verein in den nächsten drei Jahren jeweils 155.000 Euro für Projekte und Personal zur Verfügung. Das Land würdigte damit die bisherige Tätigkeit des Vereins Zukunftsregion Westpfalz, den mittlerweile 257 Unternehmen, Institutionen, Verbände, Kommunen und Privatpersonen tragen. Lewentz verwies auf zahlreiche erfolgreiche Projekte und Initiativen des Vereins in den Bereichen „Fachkräfteverfügbarkeit sichern“, „Standortqualität herausstellen“, „Standortqualität verbessern“ und „Kräfte bündeln“. Gerade von der Übergabe des Förderbescheids aus Mainz zurückgekommen, sprach der Geschäftsführer des Vereins, Hans-Günther Clev, gestern gegenüber der RHEINPFALZ von einem guten Tag für die Region und einer Anerkennung für die Arbeit des Vereins. Mit dem Geld seien Planungssicherheit und Stabilität verbunden. Der Verein sei dafür dem Land extrem dankbar. Die Förderung mit 155.000 Euro bedeute für den Verein, dass die zum Ende dieses Jahres auslaufende Anschubfinanzierung von 300.000 Euro jährlich durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz zu einem gewissen Teil kompensiert werden könne. Nach wie vor müsse der Verein allerdings darauf gucken, auf anderen Wegen noch Mittel zu akquirieren. Clev ging dabei von aus, dass die Finanzierung des Vereins durch die IHK zwar deutlich abgeschmolzen, aber noch weiter geführt wird und auch seitens des Wirtschaftsministeriums noch Geld in die Kasse des Vereins fließen könnte. Froh zeigte er sich, dass die Finanzierung des Vereins Zukunftsregion Westpfalz nach dem Auslaufen der Anschubleistung durch die IHK in den Jahren 2014, 2015 und 2016 nunmehr durch das Land nahtlos in den Jahren 2017, 2018 und 2019 weiterläuft. Das biete die Chance, Projekte mit Partnern in der Westpfalz weiterzumachen. Er erinnerte daran, dass mit jedem Euro des Vereins weitere Euro an Investition ausgelöst würden. Als Beispiel nannte Clev die Initiative für freies W-Lan in der Westpfalz, bei der der Verein die Hardware finanziert hat. Das Innenministerium hatte den Verein bisher mit kleineren und mittleren Beträgen projektbezogen unterstützt. EINWURF Ludger Müller, Vorsitzender des Vereins Zukunftsinitiative Westpfalz, gibt zum Jahresende das Staffelholz weiter. Das hat gestern der Geschäftsführer des Vereins, Hans-Günther Clev, der RHEINPFALZ gegenüber angekündigt. Sein Nachfolger an der Spitze des Vereins soll Jürgen Adam, Direktor Manufacturing Engineering bei Borg Warner Turbo Systems, Kirchheimbolanden, werden. |rdz