Kaiserslautern Kaiserslautern: Trippstadt: GDA-Wohnstift schließt im nächsten Jahr
Das Senioren-Wohnheim der GDA in Trippstadt schließt. Aus Brandschutzgründen war eine Sanierung der Fassade nötig geworden. Die Kosten für die Sanierung seien nun von zehn Millionen auf 15 Millionen Euro gestiegen, teilte die GDA gestern mit. Deshalb sei der Betrieb, auch bei voller Belegung, nicht mehr rentabel möglich. Die derzeit 109 Bewohner und 95 Mitarbeiter müssen bis Ende des ersten Halbjahres 2020 das Haus verlassen haben. So viele Bewohner und Mitarbeiter wie möglich sollen ins GDA-Wohnheim nach Neustadt wechseln, wünscht sich die Betreiber-Gesellschaft, die deutschlandweit zwölf Senioren-Einrichtungen hat. Kreisseite Der Stadtrat hat gestern Abend auf Antrag der CDU-Fraktion einstimmig eine Resolution verabschiedet, wonach ein Intensivtransporthubschrauber dauerhaft im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern stationiert werden soll. 311 Einsätze seien seit Oktober von Sembach aus geflogen worden, das verdeutliche den Bedarf, betonte Oberbürgermeister Klaus Weichel. Auch das Westpfalz-Klinikum profitiere davon. Ob der Rettungshubschrauber am Ende von Kusel oder Sembach aus fliege, sei unerheblich, so der OB. Nur ein Standort im Saarland sei zu weit weg. SPD- Fraktionsvorsitzender Andreas Rahm betonte, die SPD habe in der Sache schon einiges in Gang gesetzt, auch Gespräche mit dem Innenministerium geführt. Alles sei auf einem positiven Weg. Dennoch sei es gut, wenn der Rat ein weiteres Zeichen setze. Der Kreistag Kaiserslautern hatte bereits im Februar eine Resolution in der Sache verabschiedet. Der Betrieb des seit Oktober 2018 in Sembach stationierten Hubschraubers wird derzeit vom Land zwar geduldet, endgültig entschieden werden soll aber erst, wenn eine Bedarfsanalyse vorliegt. Im kommenden Jahr wird es in Kaiserslautern eine Gedenkveranstaltung der Stadt zum 100. Geburtstag von Fritz Walter am 31. Oktober geben. Das hat der Stadtrat gestern einstimmig beschlossen. Er folgte damit einem Antrag der SPD-Fraktion, die eine Feier angeregt hatte, weil der Kaiserslauterer Ehrenbürger zu den bekanntesten Söhnen der Stadt gehört. Mit ihm gewann die Nationalmannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft 1954. Michael Littig (CDU), FCK-Aufsichtsratsmitglied, betonte, auch der DFB, der 1. FCK und die Fritz-Walter-Stiftung planten schon Festivitäten. Es sei gut, wenn auch die Stadt sich einbringe.