Kaiserslautern Kaiserslautern kompakt: Neue Solaranlage im Geranienweg

Mit der Energiegenossenschaft Lauterstrom unterzeichnete Beigeordneter und Umweltdezernent Peter Kiefer den Vertrag zum Bau einer neuen Solaranlage im Geranienweg 15-17. „Das ist wieder ein wichtiger Schritt zur Umsetzung unseres Masterplans 100 Prozent Klimaschutz“, freute sich der Dezernent. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, baut die Stadtverwaltung ihr Netz an alternativen Energieversorgungen für städtische Gebäude aus. Kiefer sagte dazu: „Gemeinsam mit unseren Tochtergesellschaften errichten wir im großen Stil Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden.“ Die 44 Kilowatt/Peak leistungsstarke Anlage ist die zehnte Anlage, die die Energiegenossenschaft in Kaiserslautern realisiert. Christof Oster, Vorstand der Energiegenossenschaft Lauterstrom, berichtete, dass Solarstrom vor allem bei Einrichtungen, die einen hohen Eigenverbrauch zu erwarten haben, eine umweltfreundliche Alternative sei. „Klimaschutz und die Energiewende sind zentrale Zukunftsthemen, auch für uns als Kommune“, betonte Kiefer, „wir müssen da mit gutem Beispiel vorangehen.“ Er freue sich, dass die Energiegenossenschaft die Stadt dabei unterstützt, die Ziele des Masterplans zu erreichen. Im städtischen Sozialausschuss wurden gestern die aktuellen Zahlen zur Asylbewerbersituation in Kaiserslautern vorgestellt. Der Stadt wurden 2018 157 Asylbewerber zugewiesen, seit Beginn des Jahres waren es 19. Die Zahlen sind weiter rückläufig. Wie bereits berichtet, wird in den kommenden Monaten die Gemeinschaftsunterkunft „THW-Halle“ aufgrund der abnehmenden Asylbewerberzahlen geschlossen. Die dort noch wohnenden Personen werden bis Juli auf die weiteren Gemeinschaftsunterkünfte verteilt. Waffen und Drogen sind bei der Durchsuchung einer Wohnung im Stadtgebiet am Dienstag zum Vorschein gekommen. Das teilte die Polizei gestern mit. Im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren gegen einen 45-jährigen Mann wurden am Morgen dessen Wohnräume durchsucht. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte ein Elektroimpulsgerät, einen „Taser“, der offen auf dem Wohnzimmertisch lag, sowie in einem Regal zwei „Linien“ einer weißen, pulvrigen Substanz, bei der es sich vermutlich um Amphetamin handeln dürfte, das der 45-Jährige für den Konsum vorbereitet hatte. Daneben lagen Gegenstände für den Drogenkonsum. Als der Mann für weitere Maßnahmen zur Dienststelle gebracht werden sollte, wollte er eine Jacke anziehen. Auch die wurde von den Beamten vorsorglich durchsucht – in einer Jackentasche steckte ein Revolver. Die Schusswaffe wurde zusammen mit dem „Taser“, dem Betäubungsmittel und den Konsumartikeln sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen laufen. Auf den 45-Jährigen kommen neue Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Waffengesetz zu. Gleich zweimal ist ein Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet am Dienstagnachmittag beim Ladendiebstahl beobachtet worden. Gegen 15 Uhr fiel der 52-Jährige das erste Mal in einem Supermarkt am Stiftsplatz auf, weil er zwei Dosen Bier aus dem Regal nahm – davon steckte er eine in seine Jackentasche, die andere bezahlte er an der Kasse. Danach verließ er das Geschäft. Kurz darauf kehrte der Mann jedoch zurück, griff sich eine Flasche Rum, steckte sie in seine Jackentasche und passierte den Kassenbereich, ohne die Spirituose anzugeben. Als er daraufhin vom Personal angesprochen wurde, gab er die beiden Diebstähle zu. Der 52-Jährige stand massiv unter Alkoholeinfluss.