Kaiserslautern Kaiserslautern: Innovationspreis für Fraunhofer IESE

Für ein neu entwickeltes Schutzprogramm für Daten sind Forscher des Kaiserslauterer Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE) mit dem Innovationspreis der European Association of Research and Technology Organisation (EARTO) ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt Projekte, die das Potenzial haben, einen gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Wandel zu initiieren. Ausgezeichnet wurde das Daten-Schutzprogramm „IND²UCE“ – ein Konzept, das sensible Informationen vor künftigem Missbrauch schützt. Christian Jung, der das Team „IND²UCE“ leitet, erläuterte, alle Daten würden mit kleinen Informationspaketen bestückt. Darin stehe, was erlaubt ist und was nicht. Entwickelt wurde das Konzept von Forschern des Fraunhofer IESE, des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), der TU München und drei Industriepartnern. Prototypen des Programms seien fertig, ein Industriepartner, der Betriebssoftware vertreibt, wolle das Tool in den nächsten Jahren auf den Markt bringen. (red) Wie Neustadt soll auch Kaiserslautern beim Land Rheinland-Pfalz das Geld einfordern, das zum Ausbau der städtischen Kindertagesstätten ausgegeben wurde. Das haben gestern die FDP-Stadtratsfraktion und der FDP-Kandidat für die Wahl des Oberbürgermeisters, Achim Bertram, gefordert. Er erinnerte daran, dass das Land zusammen mit dem Bund den Ausbau der Kindertagesstätten beschlossen habe; dann müsse das Land auch dafür zahlen. Bertram sprach von Millionenbeträgen, die der Stadt für den Kita-Ausbau zustünden. FDP-Fraktionschef Frank Kennel kündigte einen Antrag für die nächste Stadtratssitzung an. Die Stadt müsse genau berechnen, welche Beträge das Land zu erstatten habe, auch solle geprüft werden, welche rechtlichen Möglichkeiten die Stadt habe. Kennel betonte, dass die FDP im Stadtrat bereits mehrmals eine Prüfung der Rechtslage angeregt habe, sich damit aber nicht durchsetzen konnte. (hwm) Wegen Bauarbeiten am Bahndamm wird die Trippstadter Straße ab kommendem Montag bis Anfang Dezember zwischen Katharinen- und Karcherstraße voll gesperrt. Die Buslinien 105, 106, 107, 115 und 116 werden umgeleitet. Die Route führt über die Pirmasenser und Karcherstraße. Für die Haltestelle E-Werk wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Haltestelle Post entfällt. Die Linie 115 fährt stadtauswärts ab der Ersatzhaltestelle Stadtpark über Addi-Schaurer-Platz zur Haltestelle Parkstraße. Der Hauptbahnhof wird nicht angefahren. Die Linie 106 fährt ab Stadtpark weiter zur Haltestelle Pirmasenser Straße. (red)

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