Kaiserslautern Kaiserslautern: Ganztägiger Warnstreik bei Opel und GKN

Die Belegschaften der Unternehmen Opel Automobile und GKN haben sich für einen ganztägigen Warnstreik in der laufenden Tarifrunde ausgesprochen. Wie die IG Metall gestern mitteilte, haben sich die Opel- und GKN-Beschäftigten „mit überwältigender Mehrheit dafür entschieden, ihren Forderungen mit einem ganztägigen Warnstreik Ausdruck zu verleihen“. In der Metall- und Elektroindustrie ist es auch in der dritten Verhandlungsrunde und einem weiteren Einigungsversuch zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern am vergangenen Wochenende zu keiner Einigung gekommen. Bernd Löffler, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Kaiserslautern: „Eine weitere Verschärfung der Arbeitskampfmaßnahmen ist unumgänglich.“ Der ganztägige Warnstreik bei Opel und GKN beginnt am Donnerstag, 1. Februar, um 22 Uhr und endet am Freitag, 2. Februar, um 18 Uhr. Für Freitag, 14 Uhr, kündigte die IG Metall am Werkstor eine Kundgebung mit Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gewerkschaft, an. Ein Kind ist am Montag in der Danziger Straße auf die Straße gerannt und von einem Auto angefahren worden. Das neunjährige Mädchen war gegen 16 Uhr zwischen geparkten Autos hindurch auf die Straße gerannt, schildert die Polizei gestern. Eine 25-jährige Autofahrerin versuchte noch zu bremsen, erfasste allerdings das Kind mit ihrem Wagen. Das Mädchen zog sich bei dem Unfall Prellungen, Schürfwunden und eine Verletzung am Bein zu. Die Neunjährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte der Polizei sind am Montag im Stadtgebiet von einem 36-Jährigen angespuckt worden – anschließend behauptete der Mann, ansteckende Krankheiten zu haben. Wie die Polizei mitteilte, kam es zuvor zu einer Personenkontrolle, weil der 36-Jährige den Beamten auffiel. Er schrie auf der Straße herum und fing während der Kontrolle plötzlich an, sich selbst mit den eigenen Fäusten ins Gesicht zu schlagen. Dann stieß er seinen Kopf gegen ein Garagentor. Damit sich der Mann nicht selbst verletzte, wurde er von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen. Nicht ohne Gegenwehr: Während ihn ein Rettungswagen ins Krankenhaus brachte – begleitet von der Polizei –, beleidigte der 36-Jährige die Einsatzkräfte. Dann spuckte er einem Polizisten ins Gesicht und behauptete, ansteckende Krankheiten zu haben. Vorsorglich ließ sich der Beamte untersuchen. Ein Richter ordnete bei dem 36-Jährigen die Entnahme einer Blutprobe an. Wie sich herausstellte, leidet der 36-Jährige an keiner infektiösen Erkrankung.