Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Kaiserslautern: Firma Loomis in Düsseldorf ausgezeichnet

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Wieder einmal kam ein Unternehmen aus Kaiserslautern bei der Verleihung des Großen Preises des Mittelstandes zum Zuge. Am Samstag wurde bei der Preisverleihung in Düsseldorf die Firma Loomis ausgezeichnet. Gestern erfolgte im Nachgang eine Belobigung in den Räumen der Wirtschaftsförderung (WFK).

Das Unternehmen hat seinen Sitz in den Stockwiesen in Erlenbach. Geleitet wird es von der geschäftsführenden Gesellschafterin Pia Ilona Kahlefeld, ihr Ehegatte Joachim Heitz ist Werkstattleiter bei Loomis. Die Firma fertigt Maschinen für die Pulver- und Keramikindustrie, mit denen sich Teile wie Katalysatoren und Bohrer herstellen lassen.

Philip Pongratz, Geschäftsführer der WFK, erklärte, Loomis sei beim Großen Preis des Mittelstandes in der Kategorie Finalisten ausgezeichnet worden, eine Stufe unter der Kategorie Preisträger. Für die WFK sei es eine große Ehre, wenn ein Unternehmen aus Stadt oder Kreis eine solche Auszeichnung erhalte. Die WFK sei auch in der Jury vertreten, die die Preisträger aussucht. Dies erfolge anhand von Kriterien wie Umsatz, Ergebnis oder Investitionen, aber auch soziale Faktoren wie Umgang mit Mitarbeitern oder Marketingstrategien würden bewertet. Die Firma könne stolz sein, einen solchen Preis zu erhalten, auch die WFK könne stolz sein, solche Firmen in Stadt und Kreis zu haben.

Oberbürgermeister Klaus Weichel betonte, es sei gleich, ob ein Preisträger aus der Stadt oder dem Landkreis komme, solche Differenzierungen mache die WFK schon lange nicht mehr. Mit der Qualität des Mittelstandes in Stadt und Kreis könne die WFK sehr zufrieden sein. Damit könne die WFK auch in China auftrumpfen, dort gebe es ein spezielles Interesse am Mittelstand in Deutschland und seinen qualitativ hochwertigen Produkten, wie die zurückliegende Chinareise gerade gezeigt habe. Eine solche Preisverleihung zeige, dass Kaiserslautern ein starker Wirtschaftsstandort ist. Unter 5000 Unternehmen zu den ersten 60 zu gehören, sei eine sehr respektable Leistung.

Kahlefeld erklärte, bei der Preisverleihung sei sie überrascht gewesen, dass ihr Unternehmen ausgezeichnet wurde. Sie habe vorher davon nichts gewusst. Das hänge damit zusammen, dass der Große Preis des Mittelstandes früher Oskar des Mittelstandes geheißen habe, klärte Pongratz auf. Wie bei der Filmpreisverleihung in Hollywood solle der Preis eine Überraschung sein.

Kahlefeld erklärte weiter, ihr Unternehmen mit derzeit 16 Mitarbeitern expandiere. Nachdem man überlegt habe, nach Sembach umzuziehen, habe man sich für eine Erweiterung am Standort entschieden und aufgestockt. Zumindest die nächsten fünf Jahre sei dies ausreichend. |dür

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