Kaiserslautern
Kaiserslautern: Der Japanische Garten feiert das Mondfest [mit Bilderstrecke]
Japanische Klänge und Gaumenfreuden hatte das traditionelle Mondfest am Freitagabend im Japanischen Garten zu bieten.
Der Duft von Nadelhölzern liegt in der Luft. Wasserfälle plätschern. Letzte Sonnenstrahlen tauchen die Kulisse der Stadt in warmes Licht. Gegen 19.30 Uhr strömen die Besucher herbei. Tamami und Andreas Schmidt haben mit der Zubereitung japanischer Köstlichkeiten alle Hände voll zu tun. „Wir bieten einen typisch japanischen Imbiss an, keine Haute Cuisine“, sagt Stephan Brohl, Vorsitzender des Vereins Japanischer Garten. Fleißige Helfer haben 14 Tage lang den Garten für das dreitägige Mondfest hergerichtet. Mit zunehmender Dunkelheit entzünden sie Kerzen. Dank der LED-Technik wird die Anlage ständig in wechselnde Farben getaucht. Die zauberhaft fernöstliche Kulisse, eine Mischung aus Natur und Farben, zieht die zahlreichen Besucher in ihren Bann. Das Mondfest stammt ursprünglich aus China. Es ist ein Fest der Harmonie und Einheit, des Danks und der Wünsche. Freunde und Familien kommen zusammen, um Zeit miteinander zu verbringen. Tsukimi, auch Otsukimi, nennt man die japanische Version des Mondfestes, und heißt so viel wie „Mondschau“.