Kaiserslautern Kaiserslautern: Arbeitsmarkt: Anzeichen der Frühjahrsbelebung

Erstmals in diesem Jahr ist die Zahl der Arbeitslosen in der Westpfalz gesunken. Die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens führt die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes auf den Beginn der Frühjahrssaison zurück. Der Leiter der Agentur, Joachim Omlor, spricht von ersten Anzeichen einer Frühjahrsbelebung. Er rechnet in den kommenden Wochen mit weiteren Einstellungen in den sogenannten witterungsabhängigen Außenberufen wie etwa dem Garten- und Landschaftsbau, dem Tiefbau oder der Gastronomie. Von der Frühjahrsbelebung profitierten nach Auskunft Omlors in erster Linie jene Menschen, die während der Wintermonate arbeitslos gemeldet waren und nun wieder eingestellt würden. In der Stadt Kaiserslautern zählten die Agentur für Arbeit und das Jobcenter im vergangenen Monat insgesamt 5407 Arbeitslose, mithin 115 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte, liegt nun bei 10,6 Prozent. Den Arbeitslosen stehen in Kaiserslautern 763 offene Stellen gegenüber, wobei die Nachfrage nach Arbeitskräften steige. So seien im März 306 offene Stellen neu gemeldet worden, 78 mehr als im Februar. Auch im Landkreis Kaiserslautern ging die Arbeitslosenzahl im März zurück. Arbeitsagentur und Jobcenter registrierten insgesamt 3293 Arbeitslose, 73 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote im Kreis Kaiserslautern liegt aktuell bei 6,0 Prozent. (red) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung investiert aktuell rund 63 Millionen Euro im Bundestagswahlkreis Kaiserslautern, der die Stadt Kaiserslautern, Teile des Landkreises Kaiserslautern sowie den Kreis Kusel und den Donnersbergkreis umfasst. Gefördert werden insgesamt 105 laufende Vorhaben. Das hat Bundestagsabgeordneter Gustav Herzog (SPD) mitgeteilt. Die Förderbeiträge liegen zwischen 50.000 Euro und über drei Millionen Euro bei Verbundprojekten. Der Großteil der Fördermittel geht an die Technische Universität Kaiserslautern, die Fraunhofer-Institute und an das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Auch zahlreiche Unternehmen aus der Region sind beteiligt. „Jede Menge zukunftsweisende Projekte werden bei uns vor Ort erforscht und entwickelt. Darauf bin ich stolz“, so Herzog. (red)