Kaiserslautern Kaiserslautern: Arbeitslosigkeit legt im Januar zu

Im ersten Monat des Jahres hat die Arbeitslosigkeit in der Westpfalz deutlich zugenommen. Verantwortlich dafür waren zum einen Kündigungen und das Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen vor den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahresende. Zum anderen gab es in den vergangenen Wochen die saisonalen Arbeitslosmeldungen in den Bereichen Bau, Handel, Verkehr und Gastronomie. Die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens, die die kreisfreien Städte Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken, die Landkreise Kaiserslautern, Kusel, Südwestpfalz sowie den Donnersbergkreis umfasst, zählte im Januar insgesamt 20.202 Arbeitslose. Das waren 1728 beziehungsweise 9,4 Prozent mehr als noch im Dezember. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, lag bei 7,3 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und 0,3 Prozentpunkte unter dem des Vorjahresmonats. In der Stadt Kaiserslautern zählten die Agentur für Arbeit und das Jobcenter im Januar 5524 Arbeitslose. Das waren 406 beziehungsweise 7,9 Prozent mehr als im Dezember und 212 beziehungsweise 3,7 Prozent weniger als im Januar des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote von 10,8 Prozent lag damit um 0,8 Prozentpunkte über der des Vormonats. Vor einem Jahr lag diese Quote bei 11,4 Prozent. Im Landkreis Kaiserslautern stieg die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 373 beziehungsweise 12,5 Prozent gegenüber dem Dezember an. Mit insgesamt 3356 Arbeitslosen zählten die Agentur für Arbeit und das Jobcenter 111 beziehungsweise 3,4 Prozent mehr als im Januar des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote rangiert bei 6,1 Prozent. Sie liegt damit um 0,6 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und um 0,2 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats. (red)