Wasserball
Kaiserslauterer SK startet mit Spitzenspiel in die Sommerrunde
Mit einer im Kampf um die Regionalliga-Meisterschaft bereits vorentscheidenden Partie starten die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs (KSK) am Samstag in die finale Phase der Saison.
Beim SV Friedrichsthal I, der fünf Spieltage vor Schluss punktgleich mit den Krokodilen an der Tabellenspitze steht, will sich der KSK eine möglichst gute Ausgangsposition auf dem Weg zur Titelverteidigung verschaffen. Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Lakai in Neunkirchen.
KSK-Reserve ohne Druck
Sieben Spiele stehen für die beiden Teams der Lauterer Wasserballer insgesamt noch im Kalender – während die erste Mannschaft in der Gruppe A noch fünfmal ran muss, kann sich die KSK-Reserve in der Gruppe B fast schon auf die faule Haut legen. Nicht nur, dass sie lediglich noch zwei Partien zu bestreiten hat – sie kann diese auch völlig ohne Druck angehen: Mit zwölf Punkten aus den bisherigen vier Begegnungen ist der KSK2 nämlich sowohl den Masters des SV Friedrichsthal (acht Punkte aus fünf Partien) als auch dem SV 08 Saarbrücken (1) weit enteilt und hat den Titel bereits vorzeitig verteidigt. Die beiden Matches am 12. Juni im Warmfreibad in Kaiserslautern gegen Saarbrücken und am 17. Juni bei den Friedrichsthaler Oldies können die „kleinen“ Krokodile also durchaus nutzen, um für zukünftige Aufgaben ein paar Dinge auszuprobieren.
Krokodile beim ärgsten Verfolger
Ganz anders sieht das beim KSK1 aus, der schon seit Wochen den zwei entscheidenden Duellen mit dem SV Friedrichsthal I entgegenfiebert. Kein Wunder, denn die Saarländer sind nicht nur jetzt der ärgste Verfolger der Lauterer, sondern bereits im Vorjahr hatte man sich mit ihnen bis zum Schluss ein spannendes Rennen geliefert. Damals unterlagen die Krokodile im Hinspiel 14:16 nach Entscheidungswerfen, konnten daheim aber einen 10:7-Erfolg einfahren, der letztendlich dank des gewonnenen direkten Vergleichs hauchdünn zum Titel genügte. So spannend möchte es das Team um Coach Karsten Schöniger diesmal aber nicht unbedingt wieder machen und so arbeitet es akribisch daran, die Quellen für Leichtsinnsfehler auszumerzen.
Generalprobe verlief suboptimal
Die Generalprobe beim Pfingstturnier in Darmstadt, von wo der KSK nur die rote Laterne mitbrachte, verlief zwar gelinde gesagt suboptimal, allerdings waren die Krokodile da auch nur mit einer extremen Rumpftruppe angereist, während sie am Samstag voraussichtlich komplett besetzt ins Saarland fahren. Die Vorgabe lautet demnach auch eindeutig, einen Sieg einzufahren, um beim Rückspiel gegen Friedrichsthal am 22. Juni im Warmfreibad nicht wieder vollends unter Druck zu stehen.
Vergessen dürfen die Lauterer aber nicht, dass darüber hinaus noch drei weitere Matches zu bestreiten sind, bei denen die Gegner zwar allesamt am unteren Ende der Tabelle zu finden sind, jedoch keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden dürfen. Genau das ist den Krokodilen nämlich im Vorjahr passiert, als sie dem SC Neustadt II unterlagen und den Titelkampf somit noch mal unnötig spannend machten. Zwischen den beiden Aufeinandertreffen mit dem direkten Verfolger muss der KSK zweimal auswärts ran. Zunächst am 2. Juni beim Schlusslicht SC Poseidon Worms und dann nach einer zweiwöchigen Pause beim SSV Trier (17. Juni). Im Idealfall könnte die abschließende Partie gegen den WSV Ludwigshafen II am 26. Juni schon ein „Schaulaufen des Meisters“ sein. So weit sollte man im Lager der Krokodile aber besser jetzt noch nicht denken.
Restprogramm des SKS
30. Mai 20 Uhr (NK): SV Friedrichsthal I - KSK1
2. Juni , 20 Uhr (WO): SC Poseidon Worms - KSK1
12. Juni , 18.30 Uhr (KL): KSK2 - SV 08 Saarbrücken
17. Juni, 19.45 (TR): SSV Trier - KSK1
18. Juni, 20.30 Uhr (NK): SV Friedrichsthal Masters - KSK2
22. Juni, 18.30 Uhr (KL): KSK1 - SV Friedrichsthal I
26. Juni, 18.30 Uhr (KL): KSK1 - WSV Vorwärts Ludwigshafen II.