Wasserball Kaiserslauterer Schwimmsportklub muss gegen SC Neustadt II gewinnen

Der KSK ist Heimspiel gegen Neustadt II gefordert. Hier ist KSK-Spieler Jan-Philipp Minges am Ball.
Der KSK ist Heimspiel gegen Neustadt II gefordert. Hier ist KSK-Spieler Jan-Philipp Minges am Ball.

Die Regionalliga-Meisterschaft ist für den Kaiserslauterer Schwimmsportklub greifbar. Dafür müssen aber zwei Siege aus zwei Spielen her.

Am Donnerstagabend steht das nächste „hopp oder top“-Spiel für die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs an: Mit dem SC Neustadt II empfangen sie das einzige Team, das ihnen im bisherigen Saisonverlauf eine Niederlage beigebracht hat. Wollen die Krokodile in der Gruppe A der Regionalliga Südwest auf Titelkurs bleiben, ist ein Sieg unumgänglich. Anpfiff im Sportbecken des Monte Mare ist um 20 Uhr.

Als „das wichtigste Spiel der letzten 15 Jahre“ wurde die Partie gegen die Neustadter Zweitliga-Reserve beim KSK mannschaftsintern ausgerufen. Und das aus gutem Grund, denn erstmals seit dem Jahr 2010 haben die Krokodile wieder die Chance auf den Titel in der höchsten südwestdeutschen Wasserballliga. Damals – als die Spielklasse noch „Oberliga“ genannt wurde, aber ebenfalls schon die dritthöchste Liga war – hätten den Krokodilen aus den letzten beiden Begegnungen schon ein Sieg und ein Unentschieden zur Meisterschaft gereicht. Diesmal müssen unbedingt zwei Siege her – was übrigens vor 15 Jahren auch der Fall war. Und der Kreis würde sich sogar komplett schließen, denn falls die Lauterer gegen Neustadt gewinnen sollten, findet das finale Match am 4. Juli in Ludwigshafen statt – just dort, wo der KSK am 22. Juni 2010 die erste (und bisher einzige) Drittliga-Meisterschaft feiern durfte.

Ein Angstgegner

So weit sollten die Krokodile allerdings noch nicht denken, denn zuvor steht die schwere Aufgabe gegen den SC Neustadt II an. Der Nachwuchs von der Weinstraße avancierte vor dreieinhalb Wochen endgültig zum Angstgegner der Lauterer und gewann das Hinspiel mit 16:15. Zuvor waren bereits die beiden Partien der Saison 2023/2024 an den SCN2 gegangen und 2022/2023 konnte der KSK ebenfalls nur einen Erfolg aus den beiden Pfalz-internen Duellen einfahren.

Während die vorherigen Begegnungen jedoch allesamt eher weniger wichtig waren, lastet heuer zusätzlich der Druck des Gewinnen-Müssens auf den Krokodilen, denn Spitzenreiter SV Friedrichsthal I hat nach wie vor sechs Punkte Vorsprung, den die Lauterer einzig und allein durch zwei Siege nach regulärer Spielzeit aufholen können. Selbst wenn sie gegen Neustadt über ein Entscheidungswerfen gehen müssten, wären sie „nur“ Vizemeister.

Personell voll besetzt

Während KSK-Coach Karsten Schöniger personell voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen kann, darf man gespannt sein, mit welcher Aufstellung Neustadt in Kaiserslautern antritt: Am Wochenende tritt die Zweitliga-Mannschaft des SCN beim Aufstiegsturnier zur Gruppe B der Eliteklasse (die im nächsten Jahr in „zweite Liga“ umbenannt werden soll) an. Je nachdem, ob die für beide Teams spielberechtigten Akteure am Donnerstag noch Wettkampfpraxis sammeln sollen oder geschont werden, ergeben sich im Meisterschaftskampf der Regionalliga noch mal unterschiedliche Vorzeichen. Der unbedingte Siegzwang für die Krokodile aber bleibt so und so bestehen.

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