Klettern
Julanda Peters zweimal Zweite
Julanda Peters durfte gleich zweimal jubeln. Sie sicherte sich nicht nur die Vizemeisterschaft der internen Rheinland-Pfalz-Wertung, sondern auch den zweiten Platz der A-Junioren-Wertung vor ihrer Trainingspartnerin Lucie Dörle. Die freute sich sehr für Peters. „Wir trainieren immer zusammen, und sie trainiert sehr viel und sehr hart. Ihr kann man es nur gönnen“, lobte sie ihre Kollegin.
Für das Treppchen bei den Damen reichte die Leistung der 16-jährigen Peters dennoch nicht. Dort wurde sie Vierte hinter Anna-Lena Wolf (Generation Rocklands), Lucie Molitor (DAV Zweibrücken) und Evialina Yakimocich (Generation Rocklands).
Der verflixte Sprung
Ihre Teamkollegin Dörle wurde nach einer guten Qualifikation „nur“ Achte im Finale. Der Grund dafür war ein recht früh eingeplanter Sprung, vorgegeben von Trainer und Routenbauer Luke Brady, an dem sie scheiterte. Ihren Trainer suchte sie direkt nach ihrem Durchgang auf. Nicht jedoch, um sich zu beschweren. „Sie ärgerte sich eher über sich selber“, verriet Brady.
„Das war nur eine Kopfsache, da ich den Sprung eigentlich geschafft hätte“, befand Dörle, die sich durch den Einzug mit etwas Glück für die Westdeutschen Meisterschaften qualifizierte. Für die haben sich auch acht Herren empfohlen. Bei den Erwachsenen blieb der Titel in der Vorderpfalz. Michel Siedler (DAV Frankenthal) gewann die Meisterschaft vor seinem Trainer Johannes Lau (DAV Frankenthal). Dritter wurde Nils Siegel aus Saarbrücken.
Höh auf dem Treppchen
Nicht ganz so erfolgreich lief der Wettkampf für Felix Smarsly. Der 20-Jährige, der ebenfalls für den DAV Kaiserslautern antrat, wurde Zwölfter und somit Letzter im Feld der Herren. Besser erging es dem sechs Jahre jüngeren Benjamin Höh. Der Youngster sicherte sich bei den B-Junioren den zweiten Platz hinter Ole Reusch vom ASS Saarbrücken und somit Platz eins der Rheinland-Pfälzer Lead-Kletterer in seiner Altersklasse. Er schaffte es nach einer Qualifikation, die er auf Platz vier abschloss, mit einem guten Finale aufs Treppchen und war dementsprechend glücklich. „Ich bin froh, dass ich Zweiter geworden bin und auch sehr zufrieden“, erklärte der 14-Jährige.
Trainiert hatte Höh dafür hart. Zuerst viel Ausdauer, dann habe er schwere Routen gemacht, berichtete der Youngster nach dem Wettkampf. Es hatte sich gelohnt. Gelohnt hatte sich das Training auch für einige B-Jugendlichen der Damen. Im Feld der 15-, 14- und 13-Jährigen gewann Anika Luna Schmitt (DAV Landau) vor Mia Siegel (ASS Saarbrücken) und Annika Cron (DAV Landau).
Wenn auch keine Zuschauer erlaubt waren, freuten sich die Teilnehmer trotzdem, dass sie sich wieder miteinander messen konnten. „Es ist sehr schön, dass wir wieder an Wettkämpfen teilnehmen können. Das ist schon ein kleines Privileg und freut mich natürlich“, befand Dörle.