Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Jennifer Zimmernink ist Fastnachtsprinzessin des Karnevalclubs Rot-Weiß

Prinzessin Jennifer I. regiert beim Karnevalclub Rot-Weiß.
Prinzessin Jennifer I. regiert beim Karnevalclub Rot-Weiß.

Endlich ist es für Jennifer Zimmernink soweit. In der Erfenbacher Kreuzsteinhalle hat sie der Karnevalclub Rot-Weiß am Samstag zu seiner neuen Prinzessin gekrönt.

Mit 33 Jahren ist sie in ihrem närrischen Amt zwar nicht die Jüngste – aber dreimal elf Jahre alt. Für die Arbeitnehmerin, Hausfrau, Partnerin und vor allem für die Mama passt das perfekt. Mit seinen neun Jahren sei Sohn Niklas als Fahnenträger ebenfalls in den Verein integriert, schildert Prinzessin Jennifer I. Sie selbst habe erst im Alter von 16 Jahren die Fastnacht näher kennengelernt – in der Vorderpfalz. Vorher habe sie die närrische Jahreszeit lediglich im Fernsehen erlebt. Vor allem die Garden faszinierten sie. Zimmernink trat ihnen in Frankenthal bei, und „es war wie erwartet“.

Tanzen war das größte Vergnügen

Bevor sich mit der Krönung zur Fastnachtsprinzessin jetzt „der Traum jeder Gardetänzerin“ für Zimmernink erfüllt hat, war das Tanzen sechs Jahre lang ihr großes Vergnügen. Es folgte eine zehnjährige Gardetanzpause für die Familie und die Arbeit. Der Liebe wegen ist sie vor drei Jahren nach Kaiserslautern gezogen, wo sie durch Freunde den KC Rot-Weiß mit dessen „Rot-Weißen-Funken“ kennengelernt hat und direkt beigetreten ist. Inzwischen ist sie nicht nur als Schautänzerin bei den „Draumdänzers“ aktiv, sondern auch Trainerin im Schautanz und bei der Jugendgarde.

Eine spannende Fastnacht-Karriere findet mit ihrer Krönung zur Prinzessin des KC Rot-Weiß einen Höhepunkt. Vorstand und Cheftrainer waren mit dieser Idee im Frühjahr auf sie zugekommen. Ohne zu zögern, hat sie allerdings nicht zugestimmt. Ob sie das überhaupt schaffen würde, hatte sie überlegt. Doch Vorstand und Mitglieder hatten sie dazu ermuntert, ihr den Rücken gestärkt und versprochen, sie zu unterstützen. Auch ihre Familie in der Vorderpfalz ermunterte sie, das Angebot anzunehmen.

Zwei Gewänder erhalten

Im Frühling hatte Zimmernink ihrem Verein zugesagt und jetzt überwiegt im „dreimal elften Jahr“ die Vorfreude auf ein richtig buntes Jahr. Den Stadtschlüssel hat sie am „Elften im Elften“ in Empfang nehmen dürfen. Zwei passende Kostüme lagen rechtzeitig bereit. Von einer Vorgängerin durfte sie ein dunkelblaues Gewand übernehmen; dazu kam ein zweites in den Vereinsfarben Rot und Weiß.

„Das wird alles eine tolle Zeit“, sagt die Tollität und freut sich auf die närrische Gemeinschaft und darauf, ihren Verein repräsentieren zu dürfen. Höhepunkte werden bestimmt der traditionelle „Ball der Prinzessinnen“ am 29. November in Bad Dürkheim und der Besuch des Heimatvereins in Frankenthal sein. Mit ihrem Halbtagsjob wird sie die närrischen Termine regeln können, ist Jennifer I. überzeugt. Ihre Kollegen fänden ihr Engagement für die Fastnacht ebenfalls gut.

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