Kaiserslautern Inhalt der Oper: Verspieltes Liebesglück

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Tschaikowsky wollte seinen 1879 in Moskau uraufgeführten „Eugen Onegin“ nicht als Oper bezeichnet wissen. „Lyrische Szenen“ nannte er sein Werk, dessen Libretto auf eine Puschkin-Vorlage zurückgreift. Das trifft den musikalischen Duktus des „Onegins“ ziemlich genau, trotz aller deutschen, nicht zuletzt von Wagner kommenden Einflüsse schuf Tschaikowsky eine lyrische, sehnsuchtsvoll-schwelgende Musik. Olga und Tatjana sind die ungleichen Töchter der Generalswitwe Larina. Olga ist ein lebensfrohes, ständig kokettierendes Energiebündel, Tatjana ein verträumtes Mädchen, das seine Sehnsüchte in Liebesromanen auslebt. Doch als der in Olga verliebte Dichter Lenski seinen Freund Onegin als Gast auf Larinas Gut mitbringt, ist es um Tatjana geschehen. Sie verliebt sich in den Lebemann, schreibt ihm einen leidenschaftlichen Brief – und wird zurückgewiesen. Auf einem Ball zu Ehren Tatjanas vergnügt sich Onegin dann mit deren Schwester Olga, was zu einem Duell mit Lenski führt, in dem Onegin den Freund erschießt. Jahre später trifft er Tatjana wieder, als Frau des Fürsten Gremin. Zu spät merkt er, dass er diese Frau liebt. Sie empfindet zwar immer noch etwas für ihn, entscheidet sich aber für ihren Mann. Verzweifelt muss Onegin feststellen, wie leichtfertig er sein Lebensglück verspielt hat. (pom)

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