Kaiserslautern Inhaftierter Polizist schweigt zu Vorwürfen

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OLSBRÜCKEN/KAISERSLAUTERN (hlr/swz). Die Nachricht schlug Ende März wie eine Bombe ein: Ein beim Polizeipräsidium Westpfalz bediensteter Beamter steht in Verdacht, in Olsbrücken (Kreis Kaiserslautern) mit gezückter Pistole eine Sparkasse überfallen zu haben. Auch rund zwei Wochen nach seiner Festnahme schweigt der 29-Jährige zu den schweren Vorwürfen, wie die Kaiserslauterer Staatsanwaltschaft auf Nachfrage informierte.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hatte der Beamte am 26. Februar seine Schicht regulär beendet. Danach soll er gegen 18.30 Uhr das Geldinstitut um einen fünfstelligen Geldbetrag erleichtert haben. Wie berichtet, trug der maskierte Täter dabei eine Hose und Handschuhe, wie sie von Polizisten verwendet werden. Aufnahmen einer Überwachungskamera brachten daher die Ermittler auf die Spur ihres Kollegen. Ob der 29-Jährige bei dem Überfall seine Dienstwaffe benutzte, ob es sich um eine scharfe, geladene Waffe handelte – all das ist laut Staatsanwaltschaft unklar.

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