Kaiserslautern Imposantes Teilnehmerfeld beim Silvesterlauf

Und Action: 850 Läufer machten sich beim 45. Silvesterlauf auf die Zehn-Kilometer-Strecke.
Und Action: 850 Läufer machten sich beim 45. Silvesterlauf auf die Zehn-Kilometer-Strecke.

Ein imposantes Läuferfeld ging beim Silvesterstraßenlauf des SV Kottweiler-Schwanden an den Start. Über 850 Teilnehmer ließen die 45. Auflage dieses Rennklassikers über zehn Kilometer zu einem großen Erfolg für den Veranstalter werden. Für den sportlichen Höhepunkt sorgte Tim Könnel (TuS Heltersberg) mit seinem Sieg. Aber auch zahlreiche Läufer und Läuferinnen aus der Stadt und dem Kreis Kaiserslautern setzten sich auf dem anspruchsvollen Rundkurs gut in Szene.

Es waren nicht nur die Silvesterläufer, sondern auch wieder die zahlreichen Zuschauer am Streckenrand, die für die bei diesem Rennen schon oft gerühmte gute Atmosphäre sorgten. So wurden die Läufer auf ihrem Weg, der sie von der Sulzbachhalle in Kottweiler-Schwanden nach Steinwenden und über Ramstein-Miesenbach an den Ausgangspunkt des Rennens zurückführte, kräftig angefeuert. Siegbert Natter, der Vorsitzende des SV Kottweiler-Schwanden, zeigte sich vom Rennen und dem Drumherum so beeindruckt, dass er in seinem Resümee feststellte, der Silvesterlauf sei mittlerweile „eigentlich schon ein Volksfest“. Überaus zufrieden war er mit der Teilnehmerzahl und dankte allen, die zum Gelingen des Silvesterlaufs ihren Beitrag geleistet hatten. Dass den Zuschauern auch ein spannendes Rennen geboten wurde, dafür sorgten Tim Könnel und Fabian Lutz (LG Telis Finanz Regensburg). Die beiden lieferten sich ein packendes Laufduell, bei dem Könnel am Ende die Nase vorne hatte und so erstmals beim Silvesterlauf siegte. Die Uhr zeigte für ihn 31:30,78 Minuten an. Mit dieser Siegerzeit konnte er den Streckenrekord von 30:53 aber nicht in Gefahr bringen. Den hatte Matthias Hecktor bei seinem Sieg im Jahr 2007 aufgestellt. Der mittlerweile 43 Jahre alte Ramsteiner war auch am Sonntag mit von der Partie. Er ging für die Feuerwehr Ramstein ins Rennen und lief auf den fünften Platz. In seiner Altersklasse M40 war er mit 33:10,97 der Schnellste. „Es hat Riesenspaß gemacht“, sagte der Routinier nach dem Rennen und lobte die „tolle Atmosphäre“. Unter den Top Ten konnte sich als Siebter auch der Weilerbacher Marco König (34:00,19) platzieren, der damit bewies, dass er nicht nur auf dem Rennrad, sondern auch in Laufschuhen schnell ist. Der beste Läufer des 1. FC Kaiserslautern war Moggl Westerkamp mit 35:49,20 Minuten. In der Gesamtwertung belegte er den zehnten und in seiner Altersklasse M30 den zweiten Rang. Bei den M40-Läufern verfehlte Jürgen Kuby (1. FCK) als Vierter einen Treppchenplatz. Ebenso erging es Freddy Kolb (Der Laufladen Kaiserslautern) in der Altersklasse M50. Dagegen lief Alois Berg (TSG Kaiserslautern) im Wettbewerb der M60 auf den ersten Platz, und Alexander Bold wurde Dritter. In der Klasse der ältesten Läufer (M70) siegte Karl Brenner (1. FCK) vor Walter Lang (LLG Landstuhl). Bei den jüngsten Teilnehmern (U16) war der Lokalmatador Elias Lenhart (SVK) siegreich. Die schnellste Frau war Franziska Stemmer (LG Region Karlsruhe) in 39:06,40 Minuten. Auf den zweiten Platz landete die Siegerin von 2016, Jessica Kammerer (TuS Heltersberg), die noch einen erst kürzlich gelaufenen Marathon in den Beinen hatte. Eine gute Leistung zeigte Silke Schirra (Bodymed Ramstein); sie bewältigte die zehn Kilometer in 40:27,52 Minuten. Damit war sie die viertschnellste Frau. Und in der Altersklasse W40 belegte sie den zweiten und Katja Bambach (LLG Landstuhl) den dritten Platz. Auf den zweiten Rang lief in der Altersklasse W30 Regina Höhn (TV Rodenbach) und ebenso Lydia Wedeking (Kaiserslautern) in der W60-Konkurrenz. Knapp verfehlte Tina Koch (LT Olympia Ramstein/W50) einen Treppchenplatz; sie musste sich hinter Martina Metzger (1. FCK) mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Dagegen konnte sich im Wettbewerb der U16-Mädchen Anna Kassel (SV Kottweiler-Schwanden) über den ersten Platz freuen. Sport

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