Kaiserslautern Im Strafraum eine Klasse für sich

. „Besser geht es nicht.“ So beschreibt Marco Heieck die gerade zu Ende gegangene Saison. Das war sie in der Tat für den Stürmer des SV Rodenbach. Konnte er doch alle seine Ziele erreichen. Mit 35 Treffern war er der beste Torschütze der Fußball-Landesliga West und holte sich dann auch noch mit seinem Team den Meistertitel. Den Torjägerpokal der RHEINPFALZ sicherte er sich am letzten Spieltag, als er beim 3:0-Sieg über die SG Eppenbrunn alle drei Tore erzielte und damit seinen schärfsten Konkurrenten Waldemar Schneider (ASV Winnweiler/34 Tore) vom ersten Platz verdrängte. Das Duell der beiden Torjäger war damit aber noch nicht zu Ende. Denn sie trafen im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft noch einmal aufeinander. Und auch da triumphierte Marco Heieck. Der schnelle und ballgewandte Angreifer setzte mit seinem Tor den Schlusspunkt zum 5:2-Erfolg seines Teams über Winnweiler. Das war der letzte Treffer in einer für ihn und seine Mannschaft so überaus spannenden und erfolgreichen Saison, in der Heieck in einer Partie fünfmal traf und in einer anderen per Fallrückzieher einen Treffer der Marke Tor des Monats erzielte. Auch in der nächsten Runde will Marco Heieck für den SVR auf Torjagd gehen – nun eine Klasse höher in der Verbandsliga Südwest. In der Bezirksliga Westpfalz bildete Marcel Heidenreich in Sachen Toreschießen eine Klasse für sich. Der Stürmer des VfB Reichenbach sicherte sich mit 37 Treffern ganz überlegen den Torjägerpokal. Damit hatte er in der Endabrechnung satte zehn Treffer mehr als der Zweite in der Torjägerliste, der für den FC Fehrbach stürmende Marco Schaaf, und elf mehr als sein Teamkollege Lars Rheinheimer. Es sei „eine gute Entscheidung“ gewesen, dass er zum VfB Reichenbach gewechselt sei, sagt der 26 Jahre alte Lauterer, der schon von Jugend an durch viele Tore auf sich aufmerksam machte. Dass der VfB nach der Winterpause eine phantastische Siegesserie hinlegte und sich bis zum letzten Spieltag Titelhoffnungen machen konnte, hatte viel mit Heidenreichs Toren zu tun, die er wie am Fließband schoss. In besonderer Erinnerung ist dem Torjäger der Treffer, mit dem er sein Team im Heimspiel gegen den TSC Zweibrücken vor rund 800 Zuschauern mit 1:0 in Führung schoss. Am Ende stand aber ein Unentschieden, und der VfB landete im Schlussklassement auf dem undankbaren dritten Platz. In der nächsten Saison zählen die Reichenbacher mit ihrem Torgaranten Marcel Heidenreich zu den Titelfavoriten.