Kaiserslautern Im Männerfußball angekommen

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Dagegenhalten, körperlich präsent sein, viel über zweite Bälle kommen, dieses Rezept gibt Trainer Hans Werner Moser der U23 des 1. FC Kaiserslautern mit aufs Feld, wenn sie beim KSV Hessen Kassel aufläuft, für ihn „eine der kampfstärksten Mannschaften und vom körperlichen Spiel mit das Beste der Liga“.

Moser

ist optimistisch, dass seine Jungs ein gutes Spiel abliefern werden. „Die Mannschaft ist im Auftrieb. Wir sind ein Stück weitergekommen, sind im Männerfußball angekommen“, sagt er und hat da nicht nur den 3:0-Sieg gegen den Tabellendritten TSV Steinbach im Hinterkopf, sondern alle vier Spiele nach der Pause, in denen sich sein Team „mehr als ordentlich“ präsentiert habe. Auch wenn es „das ein oder andere Pünktchen zuwenig“ eingefahren habe. Was dem ehemaligen Profi gefallen hat: dass sein Team gerade gegen sehr robuste Mannschaften dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt hat. Und dass es immer eine Siegchance hatte. „Gegen Steinbach haben wir verdient gewonnen“, muss Moser nochmal loswerden. Um dann gleich wieder vor Höhenflügen zu warnen. „Ich will die Freude nicht bremsen, aber wir haben unsere Position nur minimal verbessert. Wir müssen bescheiden bleiben, das alles richtig einordnen und weiterarbeiten. Wir werden das noch elfmal brauchen.“ Dafür übt er mit seinen Schützlingen weiter im Training, wie sie im Zweikampf robuster werden. „In Kassel wird es wichtig sein, dagegenzuhalten. Da wird es noch ein bisschen mehr körperlich zur Sache gehen“, warnt er seine junge Mannschaft, die er hegen und pflegen muss, weil er jeden einzelnen braucht. Beispielsweise Wilfried Sarr, der im Spiel gegen Steinbach mit Knieverletzung ausgewechselt wurde. Moser ist froh, dass nach MRT und weiteren Tests klar ist, dass die Bänder in Ordnung sind. „Am Mittwoch hat Wil wieder leicht trainiert, am Donnerstag hat er das Ganze gesteigert, beim Abschlusstraining war der linke Außenverteidiger wieder dabei. Er ist noch nicht bei hundert Prozent, aber er wird mit nach Kassel fahren.“ Definitiv fehlen wird aber Christoph Becker. Nach seiner fünften Gelben Karte ist der Rechtsverteidiger gesperrt. Johannes Hofmann ist nach seiner Knöchelverletzung „noch kein Thema. Er ist noch weit weg vom Mannschaftstraining. Es geht jetzt erstmal darum, dass er wieder schmerzfrei laufen kann und beschwerdefrei wird. Er hat noch ein unsicheres Gefühl im Knöchelbereich.“ Der Rest der Truppe trainierte gestern nochmal ordentlich, traf sich zum Mannschaftsessen und stieg dann in den Bus gen Kassel. Nach einer Nacht im Hotel steht ein längerer Morgenspaziergang an, bevor es ins Auestadion geht. Um 14 Uhr ist Anpfiff. Moser hofft, dass sein Team dann eine gute Leistung zeigt, „denn nur dann haben wir die Chance, was mitzunehmen. Ich hoffe, dass wir das auf den Platz bringen, was wir können. Dass wir in guter Verfassung sind, zeigen wir Woche für Woche.“

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