Kaiserslautern „Ich wollte einfach nur mein Rennen laufen“

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Beim vierten Rodenbacher Trail-Run gewannen am Sonntag die erwarteten Favoriten bei bestem Läu-ferwetter. Bei den Herren setzte sich André Bour (TuS Heltersberg) souverän vor Jonas Janzer (1. FC Kaiserslautern) in 35:39 Minuten durch, während Natascha Hartl (TuS Heltersberg) in 42:39 Minuten trotz muskulärer Probleme vor Teunie Mosterd (Der Laufladen Kaiserslautern) ins Ziel lief.

142 Läufer überquerten am frühen Sonntagmorgen die Ziellinie nach den zehn anspruchsvollen Kilometern vom Rodenbacher Wasserhaus zur Sporthalle des TV Rodenbach. Die äußerlichen Bedingungen waren bei wolkenlosen 12 Grad fast perfekt, lediglich auf den letzten 500 Metern hatten die Athleten mit matschigem Untergrund zu kämpfen, „womit man aber bei einem Trail-Lauf rechnen muss“, argumentierte der Gesamtsieger André Bour vom TuS Heltersberg. Aufgrund von Fällarbeiten war der TV Rodenbach bei der vierten Auflage gezwungen, rund 2,5 Kilometer der Strecke zu verändern, doch tat dies der Attraktivität des Laufs keinen Abbruch. „Man hat am Anfang schon gemerkt, dass die Strecke etwas anders war, doch hat sie nichts an ihrer Schwierigkeit eingebüßt“, so Bour, der auch schon bei der Premiere als Erster über die Ziellinie lief. „Das Problem der Strecke ist nicht die Steigung. Das Problem sind die vielen Kurven, die man immer wieder perfekt außen anlaufen muss, um schnell aus den 180-Grad-Wendungen herauszukommen“, beschrieb er den Schwierigkeitsgrad, den er glänzend meisterte. Am Ende hatte er fast drei Minuten Vorsprung. „Ich wollte heute einfach nur mein Rennen laufen. Dass es letztendlich so gut lief, hätte ich nicht gedacht. Ich bin mit der Zeit von unter 36 Minuten sehr zufrieden.“ Auch Jonas Janzer vom 1. FC Kaiserslautern war mit seiner Leistung zufrieden: „Gegen André hatte ich keine Chance. Der war nach 100 Metern schon weg. Ich bin froh, dass ich schneller als im vergangenen Jahr war, vor allem nach den knackigen und welligen ersten fünf Kilometern.“ Trotz dynamischem Zieleinlauf hatte Natascha Hartl bei ihrem Lauf mit muskulären Problemen zu kämpfen. „Bei Kilometer zwei gingen auf einmal die Muskeln zu. Da tat dann der wellige Streckenverlauf richtig weh. Zudem waren die matschigen letzten Meter dann einfach nur noch ekelhaft.“ Dennoch lief sie einen Vorsprung von fast vier Minuten auf die Zweitplatzierte, Teunie Mosterd, heraus. Mosterd lieferte sich ein enges Rennen mit Lisa Lind, die sie über weite Strecken zog, ehe sie kurz vor dem Ziel an Lind vorbeizog. „Das war ein ganz toller Lauf. Die eine große Steigung ist zwar für mich als Holländerin eine riesen Herausforderung, doch konnte ich immer wieder entspannen, sobald es runterging. Es hat heute unglaublich Spaß gemacht“, sah man ihr die Freude an.

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