Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: TuS Dansenberg feiert ersten Heimsieg gegen HC Erlangen II

Hielt seine Mannschaft in der Anfangsphase mit starken Paraden im Spiel: Dansenbergs Torhüter Kevin Klier, hier gegen Julian Man
Hielt seine Mannschaft in der Anfangsphase mit starken Paraden im Spiel: Dansenbergs Torhüter Kevin Klier, hier gegen Julian Mangen. Foto: VIEW

Handball: Drittligist TuS Dansenberg hat am Samstag im dritten Anlauf den ersten Heimsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Steffen Ecker setzte sich nach starker zweiter Halbzeit gegen den HC Erlangen II souverän mit 29:23 (13:12) durch. Neben dem sechsfachen Torschützen Robin Egelhof stach vor allem Torwart Kevin Klier hervor.

Kaiserslautern. Dass sich die Überlegenheit der Dansenberger zunächst nicht im Ergebnis niederschlug, hatte viele Gründe. Es waren die oft zitierten Kleinigkeiten, die dafür sorgten, dass die Schwarz-Weißen es nicht schafften, sich vor der Halbzeit abzusetzen. Symptomatisch war eine Szene kurz vor dem Seitenwechsel, als der TuS nach einer vergebenen Großchance im Gegenzug den Anschlusstreffer kassierte. Statt 14:11 hieß es dann 13:12.

„Am Anfang haben wir nicht aggressiv genug gedeckt. Danach hatten das Spiel im Griff und hätten zur Halbzeit eigentlich schon höher führen müssen“, bemängelte Ecker, dessen Mannschaft die Rückraumschützen der Erlanger nicht in den Griff bekam. „Das ist zu wenig, auf jetzt“, rief der Trainer seiner Mannschaft zu, kurz nachdem sie das 2:4 (5.) kassiert hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der sehr gut haltende TuS-Torhüter Klier schon drei Chancen vereitelt, einmal rettete der Pfosten. Vier der ersten fünf HCE-Tore gingen auf das Konto von Felix Müller. Damit hatte der 28-jährige sein Pulver jedoch bereits so gut wie verschossen. Am Ende standen fünf Tore für ihn zu Buche, auch weil Egelhof sich in der Abwehr nach durchwachsener Anfangsphase fing. Im Spiel nach vorne wusste der ehemalige Ludwigshafener vollauf zu überzeugen.

Egelhof sorgt mit Heber für die Vorentscheidung

„Der Sieg war heute sehr wichtig für uns. Wir wissen, dass wir in eigener Halle jeden Gegner schlagen können. Jetzt wollen wir gegen Fürstenfeldbruck nachlegen“, sagte der Linkshänder mit Blick auf das anstehende Spitzenspiel gegen die formstarken Bayern. Mit zwei abgefangenen Pässen verhinderte der 21-Jährige nach der Pause mögliche Gegentore und brachte die Dansenberger mit einem gefühlvollen Heber zum 19:15 (38.) vorentscheidend in Front. Es war der schönste Treffer des Abends. „Wir wissen, dass Robin ein guter Spieler ist. Das sind die Leistungen, die wir von ihm erwarten“, betonte Ecker.

Rechtsaußen Fabian Serwinski sollte nach der Pause für frischen Wind sorgen, musste aber nach wenigen Minuten bereits wieder mit gesundheitlichen Problemen vom Feld. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Das gleiche gilt für Kreisläufer Sebastian Bösing, der Mitte der ersten Halbzeit zur Behandlung in die Kabine musste, nachdem er unsanft zu Boden gerissen worden war.

Erlangen kämpfte sich mit einem 3:0-Lauf zum 18:19 (41.) noch einmal ins Spiel zurück, der Ausgleichstreffer aber wollte nicht mehr fallen. Mit drei Toren in Folge stellte Dansenberg den Vier-Tore-Vorsprung wieder her und hatte das Spiel jetzt endgültig unter Kontrolle. Näher als bis auf drei Tore kamen die Gäste aus Erlangen nicht mehr heran. Mit seinem Treffer zum 26:21 (50.) machte Luca Munzinger zehn Minuten vor dem Ende den Heimsieg klar.

Dansenberg schaut in der Tabelle nach oben

Während sich die Franken nach der vierten Niederlage in Folge allmählich mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen müssen, kann der TuS Dansenberg den Blick bei nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Fürstenfeldbruck wieder ganz nach oben richten.

So spielten sie

TuS Dansenberg: Klier/Huber (Tor), Egelhof (6), Laurent (6/6), Munzinger (4), Claussen, Bösing, Schulze (je 3), Seitz (2), Wetz, Serwinski (je 1) Kiefer, Jankovic, Megalooikonomou - Spielfilm: 3:5 (10.), 6:5 (13.), 9:9 (20.), 13:12 (Hz.), 19:15 (38.), 19:18 (41.), 22:18 (44.), 26:21 (50.), 29:24 (Ende) – Beste Spieler: Klier, Egelhof - Siebenmeter: 6/6 – 4/5 – Zeitstrafen: 4/4 – Zuschauer: 300 – Schiedsrichter: Kuschel/Senk.

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