Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Drittligist Dansenberg vor erster Auswärtsfahrt zu Oppenweiler-Backnang

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Im ersten Auswärtsspiel der Saison bekommt es Handball-Drittligist TuS Dansenberg am Samstag (20 Uhr) mit dem TSV Blaustein zu tun. Der Aufsteiger ist mit einer deutlichen Niederlage beim HC Oppenweiler-Backnang in die Saison gestartet und möchte nun in eigener Halle die ersten Punkte einfahren.

Dass Aufsteiger in die Dritte Bundesliga automatisch zu den Abstiegskandidaten gehören ist nicht ungewöhnlich. Auch Dansenberg tat sich im ersten Jahr in der neuen Spielklasse schwer und verhinderte erst auf der Zielgeraden den Abstieg. Nach Rang fünf im Vorjahr zählen die Westpfälzer in dieser Saison zu erweiterten Favoritenkreis, während es für Blaustein in erster Linie darum geht, die Liga zu halten.

Das 15.000 Einwohner zählende Städtchen in der Nähe von Ulm, fiebert dem ersten Heimspiel in der dritthöchsten Spielklasse entgegen. „Der absolute Fokus besteht darin, eine spielstarke und eingespielte Mannschaft stellen zu können, die Saison 2019/20 gut zu bestehen um auch weiterhin zu den stärksten 100 Mannschaften in Deutschland zu gehören. Dies ist das kurzfristigste und zugleich das schwerste Ziel“, heißt es dazu auf der Homepage des Aufsteigers. Der Start in die Saison verlief zunächst vielversprechend, denn die Mannschaft von Trainer Sandro Jooß konnte das Spiel in Oppenweiler bis zur Halbzeit offen gestalten. Danach ging dem Aufsteiger jedoch die Puste aus und er zog mit 24:31 (15:17) den Kürzeren.

Beim TuS Dansenberg lief es beim Saisonauftakt genau umgekehrt. Nach schwacher erster Halbzeit machte die Mannschaft von Trainer Steffen Ecker im zweiten Durchgang einen Sieben-Tore-Rückstand wett und erkämpfte sich zum Auftakt einen Punkt. Mit 13/6 Toren war Loic Laurent der überragende Man auf der Platte. Der Deutsche Handballbund kürte den Franzosen zum Spieler des Spieltages und würdigte damit dessen starke Leistung. Weniger erfreulich verlief der Saisonauftakt für Torjäger Jan Claussen, der ungewohnte Schwächen im Abschluss offenbarte. Auch Luca Munzinger hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Dass beide es besser können, steht außer Frage. „In der ersten Halbzeit haben wir neun technische Fehler gemacht, danach keinen einzigen mehr“, sah Ecker den Schlüssel in einem konzentrierten Auftritt seiner Mannschaft nach der Pause. „Natürlich wollen wir uns in der Spitzengruppe platzieren, aber die Liga ist sehr ausgeglichen. In Blaustein wird sicherlich die Hölle los sein, das wird ein richtiger Kampf. Da muss der ein oder andere Leistungsträger sich noch steigern“, warnt der Trainer davor, die Schwere der Aufgabe zu unterschätzen.

Die Schwarz-Weißen erwartet in der 1000 Zuschauer fassenden Blausteiner Lixhalle ein heißer Tanz. Der Aufsteiger agiert bevorzugt mit einer offensiv ausgerichteten 3-2-1-Deckung, versteht es aber auch in einer 6:0-Formation Beton anzurühren. „Dansenberg hat eine weite Anfahrt und kennt uns so früh in der Saison noch nicht. Das muss jetzt auch kein Nachteil sein“, sagt der TSV-Coach, für den Dansenberg der Meisterschaftsfavorit ist.

So spielen sie

TuS Dansenberg: Klier/Huber (Tor), Laurent, Serwinsky, Schulze, Bösing, Egelhof, Claussen, Jankovic, Kiefer, Megalooikonomou, Wilbrandt

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