Leichtathletik RHEINPFALZ Plus Artikel Gute Stimmung beim Seewooglauf des LT Olympia Ramstein

Regenjacken waren diesmal beim Seewooglauf angesagt. Im Hintergrund der Seewoog in Miesenbach, nach dem der Lauf benannt ist.
Regenjacken waren diesmal beim Seewooglauf angesagt. Im Hintergrund der Seewoog in Miesenbach, nach dem der Lauf benannt ist.

Das Wetter meinte es diesmal nicht gut mit dem vom LT Olympia Ramstein veranstalteten Seewooglauf. Dauerregen hatte die zehn Kilometer lange Strecke in ein schwieriges Geläuf verwandelt. Doch Max Kries ließ sich davon nicht stoppen und sicherte sich den Sieg. Nach 38:02,66 Minuten lief der Läufer der LLG Landstuhl über die Ziellinie.

Begrüßt wurde er an der Reichswald-Sporthalle mit viel Applaus. „Es ist ein cooler Lauf“, sagte der strahlende Sieger und erzählte, dass er zum fünften Mal beim Seewooglauf mit von der Partie gewesen sei und dass er ihn zum ersten Mal gewonnen habe. Die nasse Strecke, auf der die Läufer zum größten Teil auf Wald- und Feldwegen unterwegs waren, bezeichnete Kries „als echt schwer“. Natürlich war dem 28 Jahre alten LLG-Läufer von vornherein klar, dass er bei diesen nassglatten Bodenverhältnissen keine Rekordzeit laufen würde. Und so lag er auch rund sechs Minuten über seiner persönlichen Bestzeit.

Andre Bour zum ersten Mal am Start

Knapp 19 Sekunden nach dem Sieger beendete Andre Bour (Bodymed Center) als Zweiter das Rennen. „Man musste schon aufpassen, da es nass und rutschig war“, sagte nach dem Zieleinlauf Bour, der zu den erfolgreichsten Läufern der Westpfalz gehört. Obgleich der 47-Jährige bei fast allen großen Rennen der Region schon am Start war, war es für ihn das Debüt beim Seewooglauf. Dem miesen Wetter vermochte Bour auch etwas Gutes abzugewinnen. „Besser bei Regen als bei 30 Grad laufen.“

Silke Schirra schnellste Frau im Feld

Die schnellste Frau im Feld war Silke Schirra (Bodymed Center), die nach 45:57,70 Minuten das Ziel erreichte und Yvonne Knehr (46:52,49) und Katrina Franz (TuS Glan-Münchweiler/53:19,91) auf die Plätze zwei beziehungsweise drei verwies.

Marc-Oliver Lutzi gewinnt den Fünfer

Neben dem Zehner stand auch ein Lauf über 5000 Meter auf dem Programm. Auch da dominierte ein Läufer die Konkurrenz. Marc-Oliver Lutzi vom 1. FCK sicherte sich mit einer Zeit von 21:29,95 den ersten Platz. Auf die beiden anderen Podiumsplätze liefen Norman Dösken (TV Rodenbach/23:56,85) und Paul Hager (26:58,13). Als erste Frau beendete Marta Moskal das Rennen (27:26,80). Zweite war Sinja Ecker (SV Miesau/27:45,99) und Dritte Ute Hodapp-Malle (TSG Kaiserslautern/28:05,69).

Als Sieger durfte sich auch das Laufteam Olympia Ramstein fühlen, das wieder an die Tradition anknüpfte und die sechste Auflage des Seewooglaufs veranstaltete. „Trotz des Regens war die Stimmung bei den Läufern gut“, stellte Gerhard Koch, der Abteilungsleiter des LT, zufrieden in seinem Resümee fest.

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