Kaiserslautern Gruselige Gastgeber

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Wie schon in der Vorrunde entschied der Tabellenführer FC Queidersbach auch in der Rückserie das Lokalderby gegen den FV Linden in der B-Klasse Kusel/Kaiserslautern Süd zu seinen Gunsten. Nach dem 3:1 in Linden gewann Queidersbach gestern zu Hause mit 2:1 (1:1).

„Meine Mannschaft hat über weite Strecken einen Gruselkick hingelegt. Nach guten 15 Minuten zu Beginn war eine Stunde lang ein Bruch drin. Erst zum Schluss haben wir noch einmal zugelegt, haben schon bessere Spiele gezeigt“, sagte der Queidersbacher Spielertrainer Bernd Bosle. Seine Mannschaft erwischte in der Tat den besseren Start. Rechtsverteidiger Sascha Wilhelm vergab allerdings die Chance zur Führung, als er nach einer Flanke von Jonas Böhr einen Kopfball über das Tor setzte (10.). Drei Minuten später klingelte es dann doch. Nach einem Fehler von Torwart Sasa Djordjevic schien die Gefahr bereits bereinigt, aber eine als Flanke gedachte Hereingabe von Philipp Germann wurde zum Torschuss und senkte sich zum 1:0 ins Lindener Gehäuse (13.). Dabei machte Djordjevic erneut keine gute Figur. Nach dem Rückstand legten die bis dahin sehr verhalten agierenden Gäste ihre Zurückhaltung ab. Linden wurde mutiger und störte Queidersbach nun schon im Spielaufbau. Und plötzlich war mehr Tempo im Spiel des Tabellen-Siebten. Patrick Peifer bediente Tim Reitzle. Nach einem Lupfer des quirligen Angreifers konnte Wilhelm auf der Linie retten (20.). Der Ausgleichstreffer durch Peifer kam aufgrund der Leistungssteigerung der Lindener bei gleichzeitigem Queidersbacher Nachlassen dann auch nicht überraschend. Francois Schmitt hatte Peifer bedient und der mit trockenem Linksschuss zum 1:1 eingenetzt (38.). Queidersbach hatte dazu noch Glück, dass der Schiedsrichter nach einem Handspiel von Jens Philipp Feike nicht auf Handelfmeter für die Gäste entschied (43.). Auch nach der Pause waren die Lindener zunächst die bessere Mannschaft. Marc Schneider übersah bei einem Konter den besser postierten Reitzle (50.). Drei Minuten später verfehlte der Lindener Spielertrainer nach einer Freistoßflanke von Francois Schmitt das Queidersbacher Tor nur knapp. Dann besannen sich die Platzherren wieder auf ihre spielerischen Stärken. Tim Klingel traf freistehend nur den Außenpfosten (55.). Die Gäste verloren jetzt im Mittelfeld zu viele Bälle, sodass der Queidersbacher Druck stetig zunahm. Andreas Bauer (60.), Philipp Germann (62.), erneut Bauer (69.) sowie Bosle (70.) vergaben gute Möglichkeiten. Auf der Gegenseite waren die Gäste durch Sascha Altmaier nur noch einmal gefährlich (77.). In der Schlussphase fiel dann doch noch der Queidersbacher Siegtreffer. Philipp Germann bediente Jan Germann und der ließ Rink mit einem Rechtsschuss keine Chance (83.). „Queidersbach war spielerisch sehr stark. Mein Team hat die taktische Marschroute super umgesetzt“, war Lindens Spielertrainer Marc Schneider stolz auf seine Mannschaft.

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