Landstuhl Große Rockoper über Franz von Sickingen in Planung

Wieder mit von der Partie: Vanden Plas mit Sänger Andy Kuntz (Zweiter von rechts).
Wieder mit von der Partie: Vanden Plas mit Sänger Andy Kuntz (Zweiter von rechts).

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus: Der Stadt Landstuhl und ihrem bekanntesten historischen Vertreter Franz von Sickingen wird eine eigene große Rockoper gewidmet. Realisiert wird das Projekt unter der Genre-Bezeichnung „Rockhistorical“ von der Kaiserslauterer Rockband Vanden Plas unter der Regie des langjährigen Intendanten des Pfalztheaters, Johannes Reitmeier. Im Mai des übernächsten Jahres soll die Ur-Aufführung der „Rockoper Sickingen“, so der Arbeitstitel des noch namenlosen Werks, geschichtlich passend auf der Burg Nanstein erfolgen.

Das im Entstehen befindliche Werk über das Leben und Sterben des Ritters Franz von Sickingen (1481 bis 1523) wird sich dabei einerseits nahtlos in Darbietungen einreihen, die sich vor Ort schon öfters – auch im Rahmen der Landstuhler Burgspiele – mit der Person Sickingens beschäftigt haben. Andererseits wird sich dadurch die über viele gemeinsame Jahre hinweg bewährte rockige Bühnen-Kooperation der international bekannten (eben auch Pfalztheater-)Band Vanden Plas mit dem Autor, Regisseur und Intendanten Johannes Reitmeier – bisher etwa in erfolgreichen Werken wie „Ludus Danielis“ und „Everyman“ – fortsetzen.

Komponiert wird die Rockoper von Vanden Plas-Gitarrist Stephan Lill und dem stimmstarken Band-Frontmann Andy Kuntz, der dann zusammen mit den in Produktionen dieser Art vielfach erfahrenen Kollegen Randy Diamond und Astrid Vosberg in vorderster Reihe auftreten wird. In kleineren Rollen werden auch „Burgspieler“ mit von der Partie sein.

Ein Langzeitprojekt?

Etwa zehn Aufführungstermine des „Rockhistoricals“ sind ab Ende Mai 2026 angedacht, so Frank Zimmer, Vorsitzender der Heimatfreunde Landstuhl, die „Macher“ der Burgspiele und die Initiatoren des Projekts. Danach sind in regelmäßigen größeren Abständen – man spricht von vier bis fünf Jahren – weitere Aufführungen geplant.

Zurzeit wird unter anderem die Finanzierung des umfänglichen, mit professioneller Licht- und Tontechnik umzusetzenden Werks exakt geplant. Genaue Aufführungstermine und Ticketpreise sind bislang noch nicht bekannt.

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