Göllheim RHEINPFALZ Plus Artikel Glücksmomente beim Neujahrskonzert im Haus Gylnheim

Brillierten beim Neujahrskonzert in Göllheim: Solisten Sarah Cossaboon und Sergio Augusto mit den Starkenburg Philharmonikern un
Brillierten beim Neujahrskonzert in Göllheim: Solisten Sarah Cossaboon und Sergio Augusto mit den Starkenburg Philharmonikern unter Günther Stegmüller.

Das diesjährige Neujahrskonzert im Haus Gylnheim stand ganz im Zeichen der „Glücksmomente“ und sorgte für einen beschwingten Start ins neue Jahr. Die Starkenburg Philharmoniker entführten das Publikum auf eine beeindruckende musikalische Reise, die Klassiker aus Opern, Musicals, Operetten und Filmmusik miteinander vereinte.

Über 50 Musiker aus dem Großraum Viernheim – von leidenschaftlichen Hobbymusikern bis hin zu Profis – präsentierten unter der Leitung von Günther Stegmüller ein Konzert, das durch Präzision, Spielfreude und emotionalen Tiefgang bestach. Mit beeindruckender Leichtigkeit und hoher musikalischer Qualität gelang es dem Orchester, das Göllheimer Publikum zu begeistern.

Ob bei Richard Strauss’ festlichem „Festmarsch“, Emil Waldteufels spritzigem „Prestissimo Galopp“ oder Paul Linckes schwungvoller Ouvertüre zu „Berliner Luft“ – die Starkenburg Philharmoniker boten ein Klangerlebnis der Extraklasse. Der harmonische Zusammenklang und die spürbare Identifikation der Musiker mit ihren Instrumenten trugen wesentlich zum Erfolg des Abends bei. Moderatorin Jutta Werbelow führte charmant und unterhaltsam durch das Programm. Mit kleinen Anekdoten und Glücksgeschichten zu den einzelnen Musikstücken schuf sie eine persönliche und herzliche Atmosphäre. Besonders das Publikumslied „Berliner Luft“ sorgte für einen Moment der gemeinsamen Freude, als sie die Zuhörer erfolgreich zum Mitsingen animierte.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war das eindrucksvolle Medley aus Musical- und Filmmelodien, bei dem das Orchester mit sattem Streicherklang, präzisem Bläserspiel und dynamischem Schlagwerk brillierte. Auch die beiden Solisten des Abends trugen entscheidend zu den musikalischen Glücksmomenten bei: Tenor Sergio Augusto verzauberte mit seiner Interpretation von „Torna a Surriento“, Sopranistin Sarah Cossaboon begeisterte mit ihrer stimmlichen Brillanz in „I Could Have Danced All Night“ und Franz Lehárs „Meine Lippen, die küssen so heiß“.Nach zweieinhalb Stunden voller musikalischer Höhepunkte gab es tosendem Applaus mehrere Zugaben.

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