Kaiserslautern Glasfaserausbau: Stadt ist nicht in die Vermarktung involviert
Derzeit betreiben einige Glasfaserunternehmen im Stadtgebiet Kundenakquise und versuchen an der Haustür, mit ihren Angeboten zu werben und in die Vorvermarktung zu gehen. Denn erst ab einer bestimmten Quote interessierter Nutzer ist der Ausbau für die Betreiberfirmen rentabel. „Aus gegebenem Anlass weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass sie selbst nicht in die Vermarktung involviert ist“, betont der Pressesprecher. Die Stadt stelle lediglich ihr Straßennetz für den Glasfaserausbau den Betreibern nach Absprache zur Verfügung.
Stadt darf in Marktgeschehen nicht eingreifen
„Der Glasfaserausbau gehört zu den Infrastrukturthemen der Zukunft. Als digitale Stadt sind wir auf Unternehmen angewiesen, die in die Glasfaserinfrastruktur investieren wollen“, unterstreicht Baudezernent Manuel Steinbrenner. „Wir als Straßenbaulastträger müssen natürlich darüber informiert sein, wenn ins Straßennetz für die Leitungsverlegung eingegriffen wird. In das Marktgeschehen können und dürfen wir jedoch nicht aktiv eingreifen.“
Zurzeit erreichen die Verwaltung viele Anfragen von verunsicherten Bürgern, wenn Glasfaseranbieter über Haustürakquisen Vertragsabschlüsse initiieren wollen. „Das nehmen wir sehr ernst“, so der Beigeordnete. Eine allgemeingültige Handlungsempfehlung könne die Verwaltung nicht geben. Sie empfiehlt, sich an die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zu wenden, die auf ihrer Homepage bereits einige Informationen zum Thema Glasfaseranschluss übersichtlich zusammengestellt habt.