Kaiserslautern Gipfeltreffen im Sportpark Rote Teufel

Am achten Spieltag der U19-Bundesliga Süd/Südwest empfängt Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern den punktgleichen Kontrahenten FC Augsburg. Anpfiff des Gipfeltreffens ist am Samstag um 11 Uhr im Sportpark Rote Teufel.
Beide Teams starteten als Aufsteiger in die neue Runde und überzeugten in den letzten Monaten mit konstant guten Leistungen. Aufgrund des besseren Torverhältnisses haben die Pfälzer im Duell um den ersten Platz die Nasenspitze zurzeit leicht vorne. Trotzdem sieht FCK-Trainer Gunther Metz beide Mannschaften auf Augenhöhe und will von einer Favoritenrolle nichts wissen. „In dieser Junioren-Bundesliga gibt es nahezu keine Favoriten. Wenn man sieht, wie eng die Ergebnisse meist ausgehen, dann weiß man, dass sich jede Truppe Woche für Woche aufs Neue beweisen muss, um erfolgreich zu sein“, sagt er. Wegen der Länderspielpause fiel die gemeinsame Vorbereitung auf den kommenden Gegner etwas kürzer aus. So waren beispielsweise einige Akteure vergangene Woche bei der Südwestauswahl. Nicklas Shipnoski, David Tomic und Lennart Grill waren im DFB-Dress unterwegs, während Mario Andric, Lars Oesswein und Iosif Maroudis mit den Profis zur SG Sonnenhof Großasbach (1:2) fuhren. Metz sieht darin keinen Nachteil: „Ich glaub es war in den letzten 14 Tagen viel Bewegung im Kader. Die Jungs konnten in verschiedenen Bereichen neue Eindrücke sammeln und sind hochmotiviert zurückgekehrt.“ Lediglich Flügelspieler Tomic musste vom DFB-Lehrgang früher abreisen, da er unglücklich umgeknickt war. Bei ihm stehen die Chancen aber gut, dass er bis Samstag wieder einsatzbereit ist. Nicht so gut sieht es bei Mittelfeldmotor Luca Jensen aus, dessen Muskelprobleme im Oberschenkel anhalten. Mit dem FC Augsburg trifft der FCK auf eine Mannschaft, die in dieser Saison die wenigsten Gegentore (5) kassiert hat. Nicht nur deshalb erwartet man im Lager der Pfälzer eine brisante Partie: „Der FCA verfügt über ein ausgezeichnetes Kollektiv und talentierte Einzelspieler. Es wird eine extrem schwierige Aufgabe, der wir uns mit Freude und Leidenschaft stellen wollen“, so Metz, der betont, dass er sich mit seinen Schützlingen auf die eigenen Stärken besinnen will. „Wir wollen mit einer gesunden Aggressivität ins Spiel gehen und sowohl in der Offensive als auch in der Defensive richtig umschalten. Diese Faktoren können wir selbst beeinflussen und in die Partie mit einbringen. Am Ende wird es darauf ankommen, dass wir uns wieder auf unser gemeinsames Ziel fokussieren und bereit sind, an unsere absoluten Grenzen zu gehen“, weiß Metz genau, welche Puzzleteile gegen den Tabellenzweiten wieder greifen müssen, um einen Sieg einzufahren. |ülg