Kaiserslautern Gereifte Reichenbacher siegen im Kerwespiel

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Der VfB Reichenbach bleibt in der Fußball-Bezirksliga Westpfalz weiter in der Erfolgsspur. Im Kerwespiel wurde am Samstag der FV Weilerbach mit 4:2 (2:0) bezwungen.

„Es war ein verdienter Sieg. Wir waren die ganze Zeit überlegen. Für unsere Zuschauer war es ein tolles Spiel gegen einen starken Gegner“, sagte Reichenbachs Spielertrainer Benny Früh nach dem sehr intensiven, temporeichen und bis in die Nachspielzeit spannenden Derby, in dem Reichenbach den besseren Start erwischte und die erste Möglichkeit verbuchte. Lars Rheinheimer und Yannick Brehmer bereiteten vor. Aber Andreas Bahr verzog recht deutlich (7. Minute). Auf der Gegenseite kam Jonas Broszeit bei Weilerbachs erster Torannäherung nur einen Schritt zu spät (9.). Bei den flüssig kombinierenden Reichenbachern fehlte zunächst nur die Präzision im letzten Drittel. Brehmer bereitete mit einem Rückpass von der Grundlinie glänzend vor, doch auch Rheinheimer verzog in aussichtsreicher Position (10.). Reichenbach verteidigte gegen den Ball mit Viererkette. Bei Ballbesitz und Spielaufbau war es eine Dreierkette. Linksverteidiger Pascal Hager rückte nach vorne. Den Gastgebern gelang es nach anfänglicher Abschlussschwäche doch noch, ihre starke Anfangsphase gegen im ersten Abschnitt defensiv schwache Gäste in Zählbares umzumünzen. Weilerbach bekam die Mitte nicht geschlossen. Hager stand zentral blank, Gunar Pfister steckte durch, und Hager erzielte mit der Picke das 1:0 (11.). Aber auch von individuellen Fehlern des Aufsteigers profitierte der Aufstiegsaspirant. „Wir haben die erste Hälfte regelrecht verpennt“, haderte später Weilerbachs Spielertrainer Eugen Ketz. Reichenbach legte nach. Lars Rheinheimers Flanke versuchte Weilerbachs Felix Kiefer zu klären. Sein Abwehrversuch wurde aber zur Kopfballvorlage für Torjäger Brehmer. Der bedankte sich, nickte eiskalt gegen die Laufrichtung zum 2:0 ein (16.). Die Gäste konnten sich in der Offensive nur selten durchsetzen. Torjäger Christopher Lamprecht stieß auf starken Widerstand der VfB-Deckung und spielte lange etwas glücklos. Nur einmal wurde der Ex-Profi in den ersten 45 Minuten gefährlich. Broszeits Freistoßflanke verlängerte Lamprecht per Kopf, und VfB-Keeper Benjamin Klein musste sein ganzes Können aufbieten (21.). Die besseren Chancen hatten weiter die druckvolleren Gastgeber. Rheinheimer bereitete erneut vor, Brehmer legte ab, und Pfister verzog nur knapp (31.). Auch Jonas Jung zielte nach Bahrs Steilpass knapp am langen Eck vorbei (43.). Nach der Pause verlor die Partie kaum an Intensität. Reichenbach verteidigte weiter gut, musste dann aber wie aus dem Nichts ein Tor schlucken. Christopher Lamprecht erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und fackelte nicht lange. Die Bogenlampe aus fast 30 Metern landete unhaltbar zum 1:2 im Netz (55.). Die Gastgeber schlugen nach dem Anschlusstreffer aber sofort wieder zurück. Nach einer Ecke landete ein abgefälschter Schuss von Pfister glücklich zum 3:1 im Weilerbacher Tor (61.). Pech dagegen für Reichenbach, dass Kapitän Kai Peters nach einer Bahr-Freistoßflanke per Kopf nur die Latte traf (65.). Lamprecht vergab die Chance zum Anschlusstreffer (71.). Spät kamen die nie aufsteckenden Weilerbacher noch einmal heran. Duane Wappner nutzte einen Reichenbacher Abwehrfehler aus, erzielte mit trockenem Linksschuss den Anschlusstreffer (90.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit machte Lars Rheinheimer aber mit dem 4:2 alles klar. „In der zweiten Hälfte waren wir im Spiel drin, waren ebenbürtig. Dennoch geht der Reichenbacher Sieg aufgrund der ersten Hälfte in Ordnung, resümierte Eugen Ketz die Partie. „Wir sind dieses Jahr kompakter, haben mehr Selbstvertrauen. Eine Niederlage wie gegen die TSG Kaiserslautern wirft uns nicht mehr aus der Bahn“, sieht VfB-Spielertrainer Benny Früh seine Mannschaft gereift. So Spielten Sie VfB Reichenbach: Klein - Metzger, Peters, Früh, Hager (86. Schnurr) - Scavuzzo (89. Schmitt), Bahr, Jung, Rheinheimer - Pfister (80. Fischer), Brehmer FV Weilerbach: Altvater - Jonas Broszeit, Müller, Cedric Broszeit (67. Unterberg), Kiefer - Krämer (86. Schuff), Wingerter, Hochstetter (57. Rudel), Wappner - Mai, Lamprecht Tore: 1:0 Hager (11.), 2:0 Brehmer (16.), 2:1 Lamprecht (55.), 3:1 Pfister (61.), 3:2 Wappner (90.), 4:2 Rheinheimer (90.+2) - Gelbe Karten: Metzger, Jung, Peters, Brehmer - Hochstetter, Lamprecht, Kiefer, Cedric Broszeit - Beste Spieler: Hager, Peters, Rheinheimer, Brehmer - Müller, Mai, Lamprecht - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Müller (Busenberg).

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