Kaiserslautern Garten für Bienen und Schmetterlinge
Auf dem Kaiserberg hat Beigeordneter Joachim Färber eine „kleine Naturoase“ für Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge eröffnet.
Wo es auf dem Gartenschaugelände bislang einen Pflanzgarten gab, führen nun eingefasste Wege rund um blühende Beete. Mittendrin in dem 240 Quadratmeter großen Garten gibt es ein Blütenmeerbeet in Schmetterlingsform. Sitzbänke laden zum Beobachten ein, wie Wildbienen und vor allem Schmetterlinge von Blüte zu Blüte fliegen oder Honigbienen und Hummeln ankommen. Derzeit schrecken Medienberichte über Bienensterben auf. Färber erinnerte daran, dass die 560 in Deutschland lebenden Wildbienenarten „heimlich, still und leise“ verschwinden. Das sei umso tragischer, da die ökologische Bedeutsamkeit der Wildbiene als Hauptbestäuber einer Vielzahl von Wild- und Kulturpflanzen gilt. Färber appellierte an Gartenbesitzer, an Futterpflanzen zu denken. Als Beispiele nannte er Glockenblumen, Rittersporn oder Katzenminze. Verantwortlich für die Einrichtung und Gestaltung der „Rettungsinsel“ (O-Ton Färber) für Wildbienen- und Schmetterlingsarten ist das Ökologieprogramm der Stadt unter der Leitung von Doris Preuninger. Zurzeit strotzt der Garten vor blühenden Pflanzen. Er beinhaltet auch Wohn- und Futterbereiche für Insekten wie eine Trockenmauer, Totholz, Sand und stehendes Wasser. Schilder informieren über die Artenvielfalt. An der Umsetzung beteiligten sich Annika Lange, Biologin im Projekt Freilandlabor, sowie Landschaftsgärtner Christian Gödtel-Hem. Finanziell unterstütze das Jobcenter die Maßnahme, der Deutsch-Amerikanische Internationale Frauenclub (DAIF) stiftete die Informationsschilder.