Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Futsal: VfR Kaiserslautern und VfB Reichenbach bei Verbandsmeisterschaft chancenlos

VfR-Coach Christopher Lamprecht (Mitte) tankt sich durch, die Partie gegen Althornbach endete aber torlos.
VfR-Coach Christopher Lamprecht (Mitte) tankt sich durch, die Partie gegen Althornbach endete aber torlos. Foto: Bolte

Nicht gut lief es am Sonntag für die Vertreter der Westpfalz: Bei der Futsalmeisterschaft 2019/2020 des Südwestdeutschen Fußball-Verbandes belegten der VfR Kaiserslautern, der TV Althornbach und der VfB Reichenbach in dieser Reihenfolge nicht nur die drei letzten Plätze, sondern verbuchten zusammen auch nur zwei Punkte.

Die beiden Teams aus den Kaiserslauterer Fußballkreisen wurden aber nicht mit hohen Niederlagen deklassiert. Sowohl der VfR Kaiserslautern als auch der VfB Reichenbach verloren nie höher als mit zwei Toren Unterschied. Deutlich schlechter ging es dem TV Althornbach, der kurzfristig für den SVN Zweibrücken eingesprungen war: Der ehemalige Meister der Landesliga West unterlag im ersten Spiel der Gruppe 2 dem späteren Turniersieger SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach mit 0:8. Es folgten ein 0:1 gegen die TSG Gau-Bickelheim und ein 0:3 gegen Südwest Ludwigshafen. Das bedeutungslose Westpfalzderby gegen den VfR Kaiserslautern blieb torlos, so dass die Althornbacher denn letzten Rang der Gruppe belegten.

VfR holt immerhin einen Zähler

Der VfR hatte zuvor gegen Ludwigshafen mit 1:3 und gegen Gau-Bickelheim mit 1:2 verloren. Im letzten Gruppenspiel gegen Meisenheim/Desloch-Jeckenbach, das zu diesem Zeitpunkt bereits als Sieger der Gruppe 1 feststand, hieß es 0:1. Für die Erbsenberger bedeuteten ein Zähler und 2:6 Tore den vierten Platz in Gruppe 2.

Für den VfB Reichenbach, der wie der Turnierdritte SC Idar-Oberstein nur mit seiner zweiten Mannschaft angetreten war, schien sich wie für Althornbach im ersten Spiel ein Debakel anzubahnen. In der Gruppe 1 befand sich der Futsalmeister des Fußballkreises Kaiserslautern-Kusel in seinem ersten Spiel gegen den VfL Essingen nach elf Minuten mit 0:4 in Rückstand, kam aber noch auf 3:4 heran. Anschließend folgten ein 0:4 gegen Idar-Oberstein, ein 0:2 gegen die TSG Bretzenheim und ein 3:5 gegen den FSV Schifferstadt, was am Ende mit null Punkten und 6:15 Toren den letzten Platz bedeutete.

Trainer nehmen’s gelassen

Die Trainer waren am Ende aber nicht unglücklich. Auch Oliver Gies, Coach des VfB Reichenbach, und Christopher Lamprecht vom VfR Kaiserslautern waren am Ende vor allem froh, dass sie keine Verletzungen zu beklagen hatten. „Wir haben fünf harte Trainingstage hinter uns, was heute zu erkennen war“, bemerkte Lamprecht, der auch selbst im VfR-Trikot mitwirkte. Gies war mit der Leistung des VfB Reichenbach zufrieden. „Unsere zweite Mannschaft ist Kreismeister geworden und hatte es deshalb auch verdient, das Verbandsturnier zu absolvieren“, begründete er, warum die erste Garnitur nicht angetreten war.

Im Gegensatz zu den beiden Finalisten SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach und TSG Bretzenheim, die zum Abschluss ein hochklassige Endspiel boten und die Tabelle der Futsal-Regionalliga Südwest anführen, stehe für sie bei Hallenturnieren der Spaß im Vordergrund. Das Finale gewann Meisenheim gegen Bretzenheim, das über ein ausschließlich Futsal spielendes Team verfügt, mit 4:2.

x