Kaiserslautern Fussball: Waaris Bhatti führt FCK-U19 zum Sieg

Aufgrund der besseren Chancenverwertung kam die U19 der Roten Teufel zu einem glücklichen 2:1 (1:1)-Sieg beim VfB Stuttgart. Damit bestätigte die Mannschaft von FCK-Coach Gunther Metz ihren Aufwärtstrend und gewann das dritte Spiel in Folge. Sie hievte sich in der Tabelle der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest auf den sechsten Platz.
In einer guten Partie waren die Gastgeber, die fünf Junioren-Nationalspieler in ihren Reihen hatten, das bessere Team. Nachdem sie in der Anfangsphase einige gute Gelegenheit ungenutzt gelassen hatten, traf Dijon Ramaj in der 28. Minute zur verdienten 1:0-Führung. Dabei verloren die Pfälzer im Spielaufbau leichtfertig den Ball – der VfB schaltete schnell um und spielte gedankenschnell in die Spitze, wo Ramaj im Abschluss eiskalt blieb und FCK-Keeper Kevin Orban keine Chance ließ. Die Roten Teufel agierten fleißig, waren den technisch überlegenen Schwaben allerdings über weite Strecken des Spiels unterlegen. Trotzdem konnte Stürmer Waaris Bhatti kurz vor dem Halbzeitpfiff überraschend zum 1:1 egalisieren. Vorausgegangen war eine schöne Aktion über außen, die dann bei Erik Wekesser ihren Abnehmer fand. Der legte clever auf Bhatti, der zum Ausgleich einnetzte (45.). Nach dem Wechsel organisierten sich die Metz-Schützlinge um, fanden in der Folgezeit besser in die Partie und spielten klarere Aktionen heraus. Nichtsdestotrotz war Stuttgart aktiver und tauchte weiterhin einige Male brandgefährlich vor dem Lautern-Gehäuse auf. Dass die Roten Teufel an diesem Tag das Glück auf ihrer Seite hatten, wurde spätestens in der 71. Minute deutlich, als Waaris Bhatti mit seinem zweiten Tor den 2:1-Siegtreffer markierte: Wekesser führte einen Freistoß blitzschnell aus und brachte den in den Raum gestarteten Bhatti mustergültig in Szene, der das Leder perfekt annahm und problemlos einschob. In der Schlussphase warfen die Hausherren alles nach vorne. Für den FCK ergaben sich dadurch Kontermöglichkeiten: Wekesser hatte kurz vor Spielende freie Bahn, wurde aber im letzten Moment von einem VfB-Verteidiger entscheidend gestört. Am Ende bleib es beim knappen und schmeichelhaften 2:1-Auswärtssieg für den 1. FC Kaiserslautern. Auch U19-Übungsleiter Gunter Metz war sich nach der Begegnung bewusst, dass der Erfolg seiner Truppe nicht unbedingt verdient war: „Wir waren heute einfach das glücklichere Team. Stuttgart hat eine unheimlich große Qualität und war über die gesamte Spielzeit feldüberlegen. Dennoch waren meine Jungs sehr fleißig und unbequem. Sie sind viel marschiert und haben sich den Sieg hart erarbeitet. Unter dem Strich wissen wir, dass wir das Glück heute mal auf unserer Seite hatten.“ (ülg)