Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Fussball: SV Steinwenden spielt gleich zweimal gegen Marienborn

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Gleich zweimal muss der SV Steinwenden innerhalb einer Woche gegen TuS Marienborn antreten.

Nachdem ein Schaden am Kunstrasen kurzfristig die Austragung der Hinrundenpartie im Mainzer Vorort gestoppt hatte, empfängt Steinwenden am Sonntag um 14.30 Uhr die TuS Marienborn auf eigenem Platz, bevor dann am 8. Dezember die Hinrundenpartie in Mainz nachgeholt wird. Am letzten Spieltag musste der SV Steinwenden erneut eine unglückliche Niederlage einstecken. Beim SC Idar-Oberstein war der SVS spielerisch ebenbürtig, stand dennoch am Ende der Partie wieder ohne Punkte da. Idar-Oberstein ging sehr früh in Führung. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit traf Sebastian Schäfer kurz vor der Pause für den SV Steinwenden zum verdienten 1:1. Auch ein erneuter Rückstand kurz nach der Pause steckte das Team weg und erspielte sich mehrere Gelegenheiten zu einem erneuten Ausgleich.

SVS-Trainer Bernd Ludwig wollte unbedingt die Punkte und wechselte bis zur 75. Minute drei Offensiv-Spieler ein. Das Risiko wurde nicht belohnt: Nur 30 Sekunden nach der Auswechslung musste Innenverteidiger Lukas Müsel verletzt ausscheiden. Idar-Oberstein nutzte geschickt die Überzahl und entschied das Spiel durch zwei weitere Treffer.

„Auch wenn die Situation in den Köpfen immer schwieriger wird, ist es wichtig, dass die Mannschaft weiter an sich glaubt“, hofft Steinwendens Trainer Bernd Ludwig, dass sich seine Spieler nicht durch das reine Ergebnis entmutigen lassen. Der kommende Gegner TuS Marienborn ist gemeinsam mit dem SVS in der letzten Saison in die Verbandsliga aufgestiegen. Im Vorjahr gab es zwei torreiche Spiele auf Augenhöhe. Steinwenden erreichte in Marienborn ein 3:3 und verlor zuhause knapp mit 2:3. Beide Teams konnten in ihrer ersten Saison souverän die Klasse halten. Marienborn schloss sogar als Fünfter sehr erfolgreich ab. Im laut Fußballer-Weisheit „schwierigen zweiten Jahr“ verlief der Weg der Vereine bisher sehr unterschiedlich. Während Marienborn nach dem fünften Platz in der ersten Saison mit einigen Ambitionen in die Saison gestartet war, spielte Steinwenden von Anfang an gegen den Abstieg. Vor der Saison wurde Trainer Ali Cakici von den TuS-Verantwortlichen zurückgepfiffen, als er trotz dem Abgang von Etienne Portmann zum 1. FC Kaiserslautern vom Aufstieg sprach. Es wurde jedoch schnell deutlich, dass die TuS mit den Top-Teams mithalten kann.

Zuletzt konnte Marienborn zwar vier Spiele in Folge nicht gewinnen, fand aber gegen Rieschweiler zurück in die Erfolgsspur. In den beiden kommenden Spielen gegeneinander gibt es für die Teams sechs wichtige Punkte zu verteilen. Marienborn wäre bei zwei Siegen wieder direkt dran an den Top-Teams. Für Steinwenden zählt im Abstiegskampf jeder Punkt. fro

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