Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Fussball: SV Steinwenden hat beim TuS Marienborn eine schwierige Aufgabe zu lösen

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Nach einem erfolgreichen Saisonstart mit einem Auswärtspunkt in Zeiskam und dem Sieg über den Favoriten aus Idar-Oberstein hat der SV Steinwenden keine Zeit zum durchatmen. Am Sonntag um 15.30 Uhr wartet beim TuS Marienborn die nächste schwierige Aufgabe.

Beide Mannschaften sind im vergangenen Jahr in die Verbandsliga aufgestiegen. Nach Verstärkungen in der Winterpause spielten die Marienborner eine beeindruckende Rückrunde und landeten in der Abschlusstabelle als Fünfter knapp hinter den Spitzenteams. Als Volltreffer erwiesen sich die beiden Winter-Zugänge Huth und Aliu, die in der Rückrunde je acht Treffer erzielten.

Insgesamt erst vier Heimspiele verloren

So war es auch nicht überraschend, dass es vor der Saison nur wenige Veränderungen im Kader gab und dass die Mainzer Vorstädter in diesem Jahr um den Aufstieg mitspielen möchten. Das Team ist heimstark und hat bisher in seiner Verbandsliga-Zeit erst vier Heimspiele verloren. Zwei davon gegen die Oberliga-Aufsteiger im letzten Jahr.

Steinwenden liegt voll im Soll

Bisher steht Marienborn nach Siegen gegen Rüssingen und Rieschweiler mit maximaler Punktausbeute auf Platz drei. So kommt es am Sonntag zum Duell zweier ungeschlagener Mannschaften. Steinwenden liegt mit vier Punkten aus den beiden schweren Auftaktspielen ebenfalls voll im Soll. Gegen den SVS werden die Gastgeber besonders motiviert und konzentriert ins Spiel gehen. Im Vorjahr drehten sie zwar eine 2:1-Führung von Steinwenden, mussten aber kurz vor dem Abpfiff noch das 3:3 durch Yannik Brill hinnehmen. Im Heimspiel war der SV Steinwenden bei der 2:3-Niederlage auch nur knapp an Marienborn gescheitert. Beide Teams waren auf Augenhöhe und lieferten sich packende Spiele.

Ein enges Spiel

Auch in diesem Jahr erwartet Steinwendens Trainer Bernd Ludwig wieder ein sehr enges Spiel. Marienborns Stärke liegt wie bei seinem Team eher in der mannschaftlichen Geschlossenheit und in der kompakten Spielweise. Ludwig sieht Marienborn als sehr spielstarke Mannschaft, die auf dem Platz intelligent agiert.

Ein anderes Fußballspiel

Er erwartet in Marienborn ein ganz anderes Fußballspiel als gegen Idar-Oberstein. Ein Auswärtsspiel bei einer Spitzenmannschaft auf einem Kunstrasen, der für sein Team doch ungewohnt sei, macht es laut Ludwig noch wichtiger, dass jeder mit seinem Leistungslimit über die gesamten 90 Minuten voll an den Anschlag geht. Deshalb ist er froh darüber, dass alle Spieler fit sind und er den gesamten Kader zur Verfügung hat. „Wenn nur ein paar Leute nicht voll mitziehen, hat man in so einem Spiel keine Chance. Wir müssen das Tempo dabei so hoch anschlagen wie gegen Idar-Oberstein“, stellt Ludwig klare Anforderungen an sein Team.

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