Kaiserslautern Fussball: Rote Teufel schlagen sich selbst

Placeholder-Image

FREIBURG. In einem intensiv geführten Spiel verlor die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern aufgrund einer inkonsequenten Leistung im Defensivverhalten mit 2:4 (0:2) beim Sportclub Freiburg. Für die Pfälzer war es in der U19-Bundesliga Süd/Südwest bereits die dritte Auswärtsniederlage in Folge.

Am Ende der temporeichen 90 Spielminuten bestätigte sich das, was FCK-Coach Gunther Metz bereits im Vorfeld der Partie prophezeit hatte: „Die Tabellenkonstellation spielt in dieser Saison keine Rolle. Du kannst mit der richtigen Einstellung gegen jeden Gegner gewinnen, aber auch gegen jeden verlieren, wenn du zu wenig investiert.“ Dass seine Jungs am Samstag den Kürzeren zogen, habe nicht an der Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft gelegen, sondern an dem fehlerhaften Defensivverhalten, erklärte der U19-Coach nach der Partie. So gerieten die Lauterer trotz vielversprechender Anfangsphase nach 22 Minuten mit 0:1 in Rückstand. Vorausgegangen war ein kapitaler Abspielfehler, den die Gastgeber durch Anthony Schmid eiskalt bestraften. Die Pfälzer hatten im weiteren Spielverlauf zwar immer wieder gute Offensivaktionen, vergaben die 100-prozentigen Möglichkeiten durch Torben Müsel und Valdrin Mustafa aber kläglich. Freiburg agierte technisch stark und wusste die sich bietenden Gelegenheiten besser zu nutzen. Nach einem Eckball beförderte Jonas Busam (44.) den Ball zum 2:0-Halbzeitstand über die Linie. Im zweiten Durchgang keimte bei den Pfälzern durch das schöne Anschlusstor von Torben Müsel (54.) berechtigte Hoffnung auf. Doch nur acht Minuten später konnte Schmid (62.) den alten Abstand mit dem 3:1 wieder herstellen. In der Entstehung hätte Kaiserslautern auch diesen Gegentreffer verhindern können. Doch wie schon beim 2:0 zeigte der FCK nach einer Ecke auch diesmal ein schwaches Abwehrverhalten. Die Gäste warfen nun alles nach vorne, sodass sich für den SCF mehr Räume ergaben. Die Folge war die 4:1-Vorentscheidung durch Luca Herrmann (70.). Kurz vor Schluss traf David Tomic nach Vorarbeit von Kevin Coleman noch zum 2:4-Endstand (87.). „Meine Spieler sind heute marschiert und haben alles probiert. Wenn du aber in allen Mannschaftsteilen kein gutes Defensivverhalten an den Tag legst und du Dir darüber hinaus noch zu viele individuelle Fehler erlaubst, verlierst du so ein Spiel“, erklärte Metz. |ülg

x