Kaiserslautern Fussball: „Magic Metz“ reist in die Vergangenheit

Auf die A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern und ihren Trainer Gunther Metz wartet am Sonntag eine interessante Aufgabe. Mit dem Karlsruher SC treffen sie auf eine Mannschaft, die bisher eine hervorragende Runde gespielt hat und auf dem zweiten Platz der U19-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest rangiert.
Mit 16 Punkten ist sie dem Tabellenführer Hoffenheim (19 Punkte) dicht auf den Fersen. Anpfiff ist um 12 Uhr im Sportpark Rote Teufel. Für Metz ist eine Partie gegen den Karlsruher SC immer wieder eine kleine Reise in die Vergangenheit. In seiner aktiven Laufbahn als Fußball-Profi, war er von 1987 bis 1999 beim KSC unter Vertrag und ist dort immer noch unter dem Namen „Magic Metz“ bekannt. Obwohl er mit einigen Leuten, beispielsweise Ede Becker, der seit 2010 Leiter des Nachwuchsleistungszentrums ist, noch ein sehr freundschaftliches Verhältnis pflegt, ist für Metz das Spiel gegen Karlsruhe irgendwie doch eines, wie jedes andere. Er will von seiner Truppe eine gute Partie sehen und am Ende natürlich gewinnen, egal wie der Gegner heißt. „Der KSC hat ein klasse Team mit einigen großen Talenten. Dazu zählen Boubacar Barry und Matthias Bader, die beide schon mit Profiverträgen ausgestattet sind. Aber auch Marvin Mehlem, der zum jungen Jahrgang gehört, hat großes Potenzial. Wir müssen auf jeden Fall alles in die Waagschale werfen, um gegen Karlsruhe zu bestehen“, so Metz. Auf der Verletztenliste der Roten Teufel, die zuletzt einen wichtigen 3:2-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth landete, stehen Linksverteidiger Joeri Stiens und Innenverteidiger Ioannis Nalbantis, der mit einem Leistenbruch vermutlich längere Zeit nicht zur Verfügung steht. Hinzu kommt der langzeitverletzte Dominik Strohmeier, der aber langsam wieder ans Training herangeführt wird. Bei Leon Bell Bell und Nicolas Gil Rodriguez besteht die Möglichkeit, dass sie bis Sonntag fit werden. Für U19-Trainer Gunther Metz ist das kein Grund, um zu jammern: „Wir haben einen großen Kader, und alle haben an sich selbst den Anspruch, zu spielen. Jetzt können die Jungs, die bisher vielleicht noch nicht so zum Zug gekommen sind, ihre Stärken unter Beweis stellen und sich einbringen.“ Eine Option für die Startformation ist dabei auch Waaris Bhatti, der nach der langen Leidenszeit von drei Monaten allmählich wieder auf dem Weg zu alter Form ist. (ülg)