Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Steinwenden beim Tabellenzweiten

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Für den SV Steinwenden geht die Reise nach fünf Niederlagen in Folge am Sonntag, 15.30 Uhr, zum Tabellenzweiten FC Speyer. Zuletzt gab es zwei schmerzliche Heimniederlagen gegen direkte Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. Die Speyerer befinden sich dagegen im Aufwind, gewannen beim Aufstiegskandidaten Morlautern und spielten sich beim 14:0-Kantersieg gegen Rieschweiler in einen Torrausch.

Nach durchwachsenem Saisonstart hat Speyer die letzten vier Spiele hintereinander gewonnen. Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen kaum sein. Ein aussichtsloses Unterfangen für den SVS?

Respekt vor dem FC

„Natürlich haben wir Respekt vor dem FC Speyer und sind auch beeindruckt von den letzten Erfolgen des FC“, sieht der Trainer des SV Steinwenden Bernd Ludwig seine Spieler vor einer großen Herausforderung. „Wir müssen den Respekt vor diesem Gegner auf dem Platz in sportlichen Ehrgeiz umwandeln. Wir wollen beweisen, dass wir auch auswärts bei solchen Mannschaften bestehen können.“

Psyche gefragt

Beim Sieg gegen den SC Idar-Oberstein und dem starken Spiel beim 3:3 in Waldalgesheim hat der SV Steinwenden gezeigt, dass er mit den großen Teams der Liga mithalten kann. Dazu muss aber der Abwärtstrend gestoppt werden. Hier ist die Psyche gefragt. „Speyer hat in den letzten Partien großes Selbstvertrauen in dem Maße getankt, wie wir es durch die Niederlagenserie abgebaut haben. Wir müssen aufpassen, dass sie uns nach dem 14:0-Sieg nicht ebenfalls überrollen und dass es uns gelingt, mit unseren Mitteln ins Spiel zu kommen“, lautet Ludwigs Strategie.

Negativen Lauf stoppen

Um wieder zu punkten, muss der SV seine Effektivität verbessern. „Natürlich knabbern wir noch an den Niederlagen, und die Stimmung war getrübt. Es war aber kein Aufgeben spürbar, und ich sehe im Training, dass jeder Einzelne sich bemüht und daran arbeitet, dass die Situation sich wieder verbessert“, ist Ludwig zuversichtlich, dass die Mannschaft den negativen Lauf stoppen kann. Das beim Tabellenzweiten umzusetzen, wird schwierig. „Bereits im letzten Jahr trafen wir bei den Niederlagen gegen Speyer auf einen sehr starken Gegner. Ich halte die Mannschaft, die sich noch verstärkt hat, stark genug, um vorne eine wichtige Rolle zu spielen“, sagt Ludwig, der eine schwere aber nicht unlösbare Aufgabe erwartet.

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