Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel „Friends United“ auf den Spuren von Duran Duran

Lauterer Musiker, in Freundschaft vereint: Sabrina Roth, Stephan Hugo und Bernd Schreiber von der Band „Friends United“ (oben) m
Lauterer Musiker, in Freundschaft vereint: Sabrina Roth, Stephan Hugo und Bernd Schreiber von der Band »Friends United« (oben) mit ihrem »Special Guest« Alexandra Maas.

„Friends United“, die fünfte: Es geht in alter Stärke und mit einem neuen Song kräftig weiter bei der Kaiserslauterer Band. Soeben hat das Trio (plus Gastmusikerin) seine Version des Duran-Duran-Hits „Ordinary World“ auf Youtube veröffentlicht.

Die alle von anderen Formationen her bekannten Bandmitglieder Stephan Hugo (Gesang, Saiteninstrumente, Drum-Programming), Sabrina Roth (Gesang) und Bernd Schreiber (Gesang, Bass) hatten sich in der erzwungenen Corona-Auszeit zusammengetan, um auf dem Fundament gemeinsamer musikalischer Geschmäcker die Cover-Versionen bekannter Titel zu erschaffen.

Vom Debüt-Stück „Seite an Seite“ (im Original von Christina Stürmer) bis zuletzt „Hunting high and low“ der norwegischen Band A-ha reicht seither die Palette der neu arrangierten und frisch aufpoliert wirkenden Songs (die RHEINPFALZ berichtete).

Mit Akkordeon und Mandoline

Nun hat man sich also des Stücks „Ordinary World“ aus dem Jahr 1992 angenommen − ohne Keyboard wie bei Duran Duran, dafür mit Akkordeon und Mandoline. Die Grundidee für die nicht ganz alltägliche Besetzung kam Stephan Hugo beim Anhören eines Abba-Stücks, in dem ungewöhnlicherweise ein solches Akkordeon eingesetzt worden war. Eine Mandoline − seine eigene hatte er schon lange nicht mehr eingesetzt − würde klanglich gut dazu passen, dachte er sich.

Beim Akkordeon dachte Hugo gleich an die bekannte Lauterer Musikerin Alexandra Maas als „Special Guest“, die auch sofort begeistert zusagte. Die Zusammenarbeit mit ihr sei sehr spannend gewesen und habe allen viel Spaß gemacht, sagt der Musiker, Kameramann und Videokünstler.

Alexandra Maas sorgt für Verstärkung

Auch zu diesem Song produzierte Hugo zugleich wieder einen passenden Videoclip. Die Aufnahmen, an denen außerdem Andreas Bronkalla vom Pfalztheater beteiligt war, wurden zu einem guten Teil wieder im näheren Umland gemacht. So sieht man im Video neben Szenen von der Insel Amrum auch Passagen mit dem Eis- und Gelterswoog - man legt ohnehin Wert auf Lokalkolorit.

Erstmals setzte Stephan Hugo bei den Dreharbeiten übrigens ein so genanntes Gimbal ein, eine einst nur bei großen Filmproduktionen verwendete Vorrichtung zur Bildstabilisierung. Mittlerweile verhelfen auch kleinere, etwa für Handys nutzbare Geräte zu flüssigeren Aufnahmen. Man merkt es dem Video zu „Ordinary World“ an.

„Splitscreen“ bringt neue Effekte

„Nicht ganz einfach und zeitaufwendig war es“ laut Hugo, das Material in dreigeteilte „Splitscreens“ umzusetzen. Aber es lohnte sich optisch und auch dramaturgisch. In dem emotionalen, textlich tiefer gehenden Lied geht es um menschliche Beziehungen, ihren Verlust und um den Umgang damit. Tatsächlich sind die (bewusst solo aufgenommenen) Beteiligten im Film nie gemeinsam an einem Ort zu sehen. Verstärkt wird die Aussage durch eine düstere, heruntergekommene „Lost-Place“-Ruine in der näheren Umgebung.

Es wird weitergehen mit den „Friends United“. Ideen fürs nächste Cover-Projekt werden gerade ins Auge gefasst, die Proben für geplante Live-Auftritte beginnen demnächst.

Info

Das Video zum Duran-Duran-Cover „Ordinary World“ gibt es auf Youtube.

Weitere Infos auf der Internetseite www.facebook.com/ friendsunitedband.

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